Zanshin

Sanshin

Die Zanshin ((??, jap. balanced mind) ist ein Konzept der japanischen Kampfkunst (Bud?).

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Die Zanshin ( (??, jap. balanced mind) ist ein Begriff aus der Kampfkunst Japans (Bud?). Unter Zanshin versteht man einen physischen und psychischen Status der erhöhten Vigilanz, Zuwendung, Achtung und Fokussierung nicht nur, sondern vor allem in Gefechtssituationen auch nach einem gelungenen Angriff[1]. Die Trennung von Leib und Seele ist dem fernostischen Gedanken ein Fremdwort.

Also verweist Zanshin auf die ganze Person. Extern wird Zanshin durch die richtige Stellung (Shisei), die richtige Augensteuerung (Metsuke), den richtigen Distanz zum Gegenspieler ( "Maai") festgelegt. Zu den inneren Aspekten von Zanshin gehören unter anderem Harmonyme (Riai) und Unbeabsichtigtheit. Zanshin' Kampfziel ist es, Lockerung und Spontanität mit Kampfgeist zu verbinden. Unter Zanshin versteht man im Bogenschiessen (Ky?d?) die nach dem Schiessen verbliebene geistige Einstellung (Hanare)[2] und auch in anderen Kampfkünsten des Fernen Ostens wie dem des Karates wird die gesteigerte Vigilanz nach der Durchführung einer Katas als Zanshin bezeichne.

In dem Wettbewerb Kend? ist das Ausstellen von Zanshin eine unabdingbare Grundvoraussetzung für ein gültiges Tor. Zanshin wird von Werner Lind als "der unbewegliche Geist" verstanden[4]. Neben der Bezeichnung "Geist" steht das Schienbein auch für "Herz". Dann wird Zanshin "Kaputt-Herz" genannt. So ist Zanshin - verursacht durch ein "unbewegliches Herz" - eine "positive Kaltblütigkeit", aus der man human und friedvoll vorgehen kann.

Auch Zanshin wird als " beständiger Geiste " freimütig wiedergegeben. Es wird nicht nur die geistige und körperliche Verfassung nach dem Schießen eines Pfeils (Ky?d?) oder dem Werfen eines Teilnehmers ((Aikid?) etc.) beschrieben. sondern auch den Staat vor diesen Aktionen. Auch Zanshin ist die erste Erkenntnis oder der erste Kontakt vor einer anschließenden "kriegerischen" Konfrontation.

Der ganze Staat heißt Zanshin. Der Zanshin ist ein Staat, der während eines Konflikts weder beendet noch anfängt. Neben den traditionellen Ansichten und Zitate aus fernöstlicher Sicht kann Zanshin aus der westlichen Sicht als ein ungebundener, offener Verstand beschrieben werden, als eine Haltung ohne Aggressivität und Intention, die alle, wirklich alle Möglichkeiten offen lässt und auch den eigenen Tode nicht ausklammert, von der Bedrohungssituation einer Lage abkoppelt.

Früher bauten Kämpfer diese Sicht ihrer eigenen Existenzen als inneres Verhalten auf, um die Besorgnis um ihre weitere Existenzberechtigung oder die Befürchtung, einen Konflikt nicht unversehrt zu überleben, nicht zu unterdrücken, sondern zu kontrollieren. Aggressivität und Ängste binden den Verstand, aber es bedarf einer Haltung, die keine Aggressivität gegen den Gegner und keine Todesangst und Vernichtungsangst beinhaltet.

Das ist nicht zu vermischen mit der nach Eintracht strebenden Liebe zum Nächsten, sondern mit der inneren Haltung, sich nicht von einer Bedrohung von außen fesseln zu lassen, also mit dem oben geschilderten "unbewegten Herzen" und der "positiven Kaltblütigkeit". Wenn der Betroffene eine solche Haltung seelisch aufbauen kann, erhält er spirituelle Deutlichkeit über alle Wirklichkeiten seiner Situation und damit ein Handlungsfähigkeit.

Mit Zanshin kann er auf jede Bedrohungssituation unverzüglich, unerschrocken und mit der sofortigen Verfügbarkeit all seiner techn. Fähigkeiten reagieren. ist Zanshin von moralisch-ethischen Überlegungen abgelenkt. Auch die mentale und seelische Haltung wird durch Überlegungen, ob es notwendig ist, den Gegner zu vernichten, entlastet.

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