Tatami Rollmatte

Rollmatte Tatami

Das Tatami zum Mitnehmen! Tatami ist eine Matte aus gepresstem Reisstroh, die in Japan als Bodenbelag in traditionell gestalteten Räumen verwendet wird. Sie eignen sich nicht nur als Unterlage für den Futon, in Japan werden ganze Räume mit der Tatami-Matte ausgelegt.

Tatamimatten - Tatami für den Unterwegsbereich

Die unnachahmlich schöne Oberfläche einer Tatamimatte jetzt auch auf dem Weg. Damit Sie die wohltuende Oberflächenbeschaffenheit eines Tatamis aus Igusa Gras erfahren, müssen Sie nicht zwangsläufig eine ganze Tatamimatte kaufen. Tatami Rollmatten sind in vielen verschiedenen Farbtönen und Dekoren lieferbar - von klassischen natürlichen bis hin zu bunten Dessins. Tatami -Rollmatten sind nicht nur ideal für die eigenen vier Wänden, sondern auch als Picknickunterlage oder als eleganter Teppich für den Badestrand.

In der Mitte der Tatami-Matte steht der bis zu einem Jahr getrocknete Reisstrohkern. Der Tatamikernel wird auf Japanisch tatami doco genannt. Dieser ist mit einer Rush-Matte (Tatami-Omote) aus speziellem Igusa Gras ummantelt. Igusa Gras färbt sich im Laufe der Zeit grünlich und das Sonnenlicht wird zu dem für Tatami-Matten charakteristischen Gold.

Um die Tatami Omote Unterlage zu fixieren, wird ein Baumwoll- oder Leinenrand an die langen Seiten der Tatami genäht. Dieses Stoffstück, in Sonderfällen auch aus teurer Naturseide, heißt Tatami-Beri. Häufig verwendet wird jedoch die einfache Version in satten Schwarztönen, die einen wunderschönen Gegensatz zur Lichtfarbe der Tatami-Oberfläche ausmacht.

Eine Tatami-Matte ist je nach Einsatzzweck und Preislage unterschiedlich dick. Die 5,5 cm hohen Tatami haben einen besonders kräftig verpressten Träger und sind auch für hohe Ansprüche zu haben. Wenn Sie sich ganz entspannt auf Ihre Tatami setzen wollen oder die perfekte Basis für Ihren Future suchen, können Sie sich auf 4,5 cm dicken Fußmatten einrichten.

Teppiche mit einer Bauhöhe von 1,5-2 cm eignen sich dagegen besonders als anspruchsvolles Trägermaterial für Japanmöbel oder als preiswerter Ersatz für Parkett. Jiu Jitsu und Judo sind Kampfsportarten, die viel mit Wurf- und Hebeltechnik auf dem Grund auskommen. Damit die Ausbildung so schmerzlos wie möglich verläuft, waren Tatamimatten zum Abfangen von Stürzen eine wesentliche Voraussetzung.

Selbst wer in der Nacht ruhig schlafen wollte, wußte um die vielen Vorzüge eines qualitativ hochstehenden Tatamis unter seinem Zelt. Die Tatami-Matte aus Naturmaterialien ist nicht nur die ideale Oberfläche zum Leben oder für den sportlichen Gebrauch, sie hat auch die ästhetische Gestaltung Japans und bestimmter Kunstrichtungen wie der Tee-Zeremonie beeinflusst. Die verschiedenen Teegeräte sind nach exakten Angaben zusammengestellt, die sich am Rande der Tatami-Matte ausrichten.

Der wohltuende Effekt einer Tee-Zeremonie liegt auch in einem Tatami-Raum (Washitsu), der eine wunderbare Naturbelassenheit und Ausgeglichenheit ausstrahlt, nicht zuletzt dank der optischen und Haptik der Tatami-Matten. Jeder, der schon einmal nach einer Ferienwohnung oder einem Raum in Japan suchte, wird erstaunt sein, dass Werbung keine Quadratmeter anzeigt, sondern Zimmergrößen in Tatami-Matten.

Waren die traditionellen Tatami-Größen, je nach Gegend, etwa 90cm x 181cm, so ist es nun möglich, die Grösse der Tatami-Matte nach eigenen Wünschen zu ermitteln. Das Gleiche trifft auf die Gestalt eines Tatamis zu. Zusätzlich zu der üblicherweise weit verbreiteten Rechteckform stehen auch viereckige Formen zur Verfügung.

Tatamimatten sind seit Jahrhunderten integraler Teil eines Japanhauses. Viele neue Appartements im heutigen Japan haben ein westlicheres Interieur, aber wer genügend Raum hat, verleugnet nicht die unbestrittenen Vorteile einer Reisstroh-Matte. Die Bezeichnung "Tatami" wurde erstmals im Jahr 712 n. Chr. in dem Werk "Aufzeichnungen alt Geschehnisse" (Kojiki) wiedergegeben.

Heute wird jedoch angenommen, dass sich die Tatami-Matte, wie wir sie heute kennen, erst einige hundert Jahre später ausbildet. War die Tatami-Matte bisher nur als Liege- und Sitzfläche am Hof verwendet worden, begann man, ganze Zimmer mit den noblen Reisstroh-Matten auszustatten. Hier hat die landestypische Verbindung von japanischen Räumen mit Shoji-Wänden und Tatami-Matten ihren Anfang genommen.

Waren es schon die Wohnhäuser der hohen Samurais, die die Vorteile der Tatami-Zimmer nutzen, so beginnen in der Edo-Periode ( (1603-1868) auch reiche Händler, ihre Wohnhäuser mit Tatami auszustatten. Heutzutage heißt das Leben auf Japanisch nicht mehr unbedingt, dass jedes Raum mit Tatami dekoriert ist. Dennoch sind Tatami in Japan nach wie vor fettleibig und wer es sich erlauben kann, hat zumindest ein Schlafzimmer mit großen, hochwertigen Tatami-Matten.

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