Schutzkleidung

Arbeitsschutzkleidung

Diese Schutzkleidung schützt mehr als normale Kleidung vor gefährlichen Einflüssen wie Hitze, Nässe, Kälte etc. Schutzkleidung ist Kleidung, die Schutz vor Gefahren oder Risiken bietet. mw-headline" id="Arten">Arten[Bearbeiten>="mw-editsection-divider"> | | | Quellcode editieren]> Diese Schutzkleidung bietet mehr Schutz als herkömmliche Bekleidung gegen gefährliche Einflüsse wie Wärme, Feuchtigkeit, Kälte und dergleichen. Man unterscheidet folgende Schutzkleidung: 1: Der Mensch hat im täglichen Leben viele verschiedene Spezies. Als Schutzkleidung beim Frisör sind auch Krause und Haarschneide-Umhang einzustufen.

So ist beispielsweise eine CE-zertifizierte Schutzkleidung mit Schutzvorrichtungen nach DIN 1621-1 und -2 für Motorradfahrer (Polizisten, Kuriere usw.) obligatorisch - einschließlich Helmen nach der Prüfnorm ECE 22-05. Bei der Arbeit ist Schutzkleidung Bestandteil der Arbeitsbekleidung und wird durch Arbeitsschutzgesetz, Serviceanleitung oder Arbeitsanweisung vorgegeben.

Soldatinnen und Soldaten haben neben ihren Uniformen Stiefel und Kampfhelme an, um sie zu schonen. In der Vergangenheit wurden Stahlschutzhelme als Kopfbedeckung verwendet, die heute weitgehend durch Aramidhelme, z.B. den Kevlarhelm, abgelöst wurden. Durch den Gewichtsvorteil bietet dieser Helm einen verbesserten Ballistikschutz und einen höheren Tragekomfort. Auf dem Feld trägt der Soldat auch eine kugelsichere Schutzweste - kugelsichere Schutzweste (Bundeswehr) - und eine Schutzbrille, um seine Blicke in staubiger Umgebung (Wüstengebiet) zu schonen.

Die andere Schutzkleidung eines Kriegers ist Wind- und Feuchtigkeitsschutzbekleidung, die früher aus PVC/Gummi und jetzt aus luftdurchlässigem PTFE-Gore-Tex war. Weiterhin gibt es ABC Schutzausrüstung gegen nukleare, biologische, chemische Gefährdungen; Motorrad-Schutzkleidung; Tauchausrüstung, Schutzkleidung, Kampfmittelbeseitigung, etc. Schon in der Urgeschichte des Menschen existierte die erste Schutzkleidung, die aus mehreren Schichten des Leders zusammengesetzt war.

Als die ersten Waffen aufkamen, verlor diese Schutzpanzerung ihre Wichtigkeit. Als nächstes wurden die leichten Splitterschutzhelme entwickelt, die im Ersten Weltkrieg eingesetzt wurden. Erst 1918 wurden verbesserte Sturzhelme mit gepolsterter Innenausstattung verwendet, weitere Weiterentwicklungen waren die metallische Brust- und Rückenpanzerung der amerikanischen Bevölkerung, sowie die Anwendung von Helm aus Kunststoffen.

Schutzbrille aus kugelsicherem Glas für Flieger erschien erst um 1940 während des Zweiten Weltkriegs in der U.S. Air Force. In der Folgezeit entwickelten die Amis auch noch hellere Körperpanzer aus dem Werkstoff Aramid. Heute werden diese Glasfasern in kugelsicheren Schutzwesten und Helmen für Polizisten, Militärs und andere Sicherheitsdienste auf der ganzen Welt verwendet.

Die Berufsgenossenschaft schreibt in vielen Gebieten alle Arten von Schutzkleidung vor. Schutzbrille, Gehörschützer, Sicherheitsschuhe, Labormäntel und Schutzhandschuhe schützen zum Beispiel die Mitarbeiter ganz oder teilweise vor den damit verbundenen Gefährdungen und steigern die Sicherheit am Arbeitsplatz. Feuerwehrmänner zum Beispiel haben eine besonders umfassende Schutzausrüstung. Zur persönlichen Ausstattung der Feuerwehr gehören ein Schutzkleid, Schuhe, Schutzhandschuhe und ein Panzer.

Darüber hinaus ist für alle im Strassenverkehr beschäftigten Menschen ein Warnungsschutz nach EN 471 Kl. 3 vorgesehen. Spezialeinheiten der Polizei, wie z.B. die Polizei, benutzen für Demonstrationszwecke Schutzkleidung: meistens Helme mit Visier, Knie- und Gelenkschutz, Schutzschuhe und kugelsichere Unterhemden. Außerdem tragen sie in der Regel schützende Waffen wie Schilde.

Für die Entsorgung von Kampfmitteln gibt es außerdem besondere Schutzkleidung zum Splitter- und Druckwellenschutz. Das HuPF (Abkürzung für "Herstellungs- und Prüfbeschreibung für eine universellen Feuerwehrschutzbekleidung") ist ein Designstandard für Schutzkleidung als Teil der Personalausstattung von Feuerwehrleuten. Das Anerkennen nach HuPF ist oft die Grundvoraussetzung für die Anschaffung von Schutzkleidung durch den Feuerwehrträger.

Doch auch in der Wirtschaft ist Schutzkleidung weit verbreitet. In der chemischen Industrie beispielsweise sollte man Schutzkleidung nach EN 13034 Type 6 verwenden, die vor den Risiken flüssiger Chemie schützen soll, aber auch in anderen Industriezweigen wie der Stahl- und Autoindustrie, der Raffinerie, Galvanik oder Galvanik.

Neben der chemischen Schutzkleidung verfügen zahlreiche Zivilschutzeinheiten und Anlagen mit Kernmaterial (auch Kernkraftwerke) über besondere Schutzkleidung für den Strahlenschutz. Menschen, die bei der Ausübung ihrer Tätigkeit mit Wärme und Feuer in Kontakt kommen, z.B. bei Arbeiten in einem Hochofen oder einer Gießerei, tragen Hitzeschutzbekleidung, die sie vor extremer Temperatur und Verbrennungsgefahr bewahrt. Für Hitzeschutzbekleidung gilt die EN 531 Wathose, die in einigen Bereichen bei Überschwemmungen verwendet wird; auch Schwimmwesten und Taucheranzüge sind in dieser Schutzbekleidung enthalten.

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