Schutz vor Ansteckung Erkältung

Kälteschutz gegen Erkältung

Eine Frau mit einer Erkältung will ihre Freundin nicht mit einer Erkältung anstecken. Genau aus diesem Grund ist es wichtig, Maßnahmen zu ergreifen, um sich vor Infektionen zu schützen: bei Null Grad über Grund und sogar über Wochen oder Monate bei unter Null Grad. Jetzt können Sie sich vor Grippe und Kälte schützen.

Infektion svermeidung - 10 Fälle, in denen Virus und Bakterium auftauchen.

Ob Bakterium oder Virus - alle Krankheitserreger haben eines gemeinsam: Um uns zu erkranken, müssen sie zuerst von aussen durchdringen. Beispielsweise stellt sich die Fragestellung, wie sich infektiöse Virus- und Bakterienpopulationen ausbreiten und ihren Menschen in Westafrika vor dem Hintergrund des Ebola-Ausbruchs in den Griff bekommen, als Schlüssel zum erfolgreichen Eindämmen von Seuchen.

Auch der Schutz vor anderen angeblich unbedenklichen Krankheitserregern wie der Influenza (30.000 Todesfälle pro Jahr in Deutschland) steht im Mittelpunkt der Forschungsarbeiten. Eine aktuelle Untersuchung der Stanford University hat zum Beispiel gezeigt, dass die meisten Infektionserkrankungen durch sehr wenige so genannte "Superspreader" verursacht werden (siehe Infokasten). Ähnlich wie bei anderen Untersuchungen verweisen die Stanforder Wissenschaftler auf die so genannte 80-20-Regel des bekannten Virusforschers Markierungswolf.

Vereinfacht gesagt, entdeckte er bereits 1996, dass bei einer Seuche ( "Ebola oder Grippe") 80 % aller Infektionen durch 20 % der Betroffenen verursacht werden - die "Superwider". "Super Spreader " (der so genannte Viruswirt) sind vier Mal ansteckender als herkömmliche Spreader von Krankheitserregern. Die Infektionserreger übertragen die Erreger, werden aber nicht selbst erkrankt.

"Super Spreader " produzieren sehr große Anteile an Keimen oder Erregern und sind auch nach Antibiotika-Behandlungen noch infektiös. Denn: Ihr Abwehrsystem attackiert die Krankheitserreger nicht und die Krankheitserreger greifen den Wirtskörper nicht an - beide Parteien ordnen sich untereinander an. In der Tat ist ein externes, gesundes Wirtsorgan der ideale Startpunkt für die weitere Verbreitung des Erregers.

Die Problematik: Ein solcher "Superdistributor" weist keine äußeren Krankheitserscheinungen auf und ist dennoch infektiös. Genau deshalb ist es notwendig, sich vor Infektionen zu bewahren. Außerhalb eines Wirts können sie mehrere Tage lang leben. Aber auch wenn sie normalerweise nach ein paar Arbeitsstunden austrocknen, haben sie genug Zeit, einen neuen Gastgeber zu finden und sich dort auszubreiten.

Der neue Gastgeber nimmt Virus und Bakterium entweder durch Tröpfchen- oder Schmierinfektion auf. Wie diese infektiösen Vermächtnisse entstehen, zeigt ein typischer Fall, wenn eine Frau in die eigene Hände geniest (um andere Menschen vor Krankheitserregern zu schützen) und dann mit dieser auch andere Menschen anrührt.

Es ist paradox, dass das Infektionsrisiko für andere Menschen mit Krankheitserregern drei Mal so hoch ist, wenn man höflich in der Hand niest. Aber das müssen sie nicht - denn auf andere Weise dringen sie in unseren Organismus ein. In der Tat sind die Kinderaugen nicht nur das Tor zur eigenen Person, sondern auch eine geöffnete Türe für alle Arten von Krankheitserregern - die meisten Menschen sind durch das Auge infiziert.

Doch auch der Maul- oder die Schnauze sind Schwachpunkte, die von den Krankheitserregern ausgebeutet werden. Aber das ist es, was wir tun sollten, wenn wir uns vor Infektionskrankheiten bewahren wollen. Untersuchungen haben gezeigt, dass es keinen wirksameren Schutz vor einer Infektion gibt, als die regelmäßige Reinigung der Hand mit Schaum. Übrigens, Kalt- oder Warmwasser spielt keine Rolle.

Ein weiteres sehr banales Mittel zum Schutz vor Krankheitserregern ist der so genannte Schutzabstand - z.B. beim Sprechen mit einer potentiell infektiösen Person. Auch diese Entfernungen können leicht durch Mikroben und Keime überwunden werden: Wissenschaftler des MIT (Massachusetts Institute of Technology) entdeckten kürzlich, dass Krankheitserreger beim Geniesen bis zu 12 m weit ausweichen.

Ein besonders wirksames, aber kaum erwähntes Mittel zur Verhinderung der Verbreitung von Krankheitserregern und Keimen ist die Selbstklassifizierung als Infektionsquelle. Mit anderen Worten, behalte deine Krankheitserreger für dich. Bei einer Infektionskrankheit sollte sie nicht zur Berufstätigkeit oder zur Ausbildung gehen. Obwohl das Kussen einer infektiösen Person auch zu einer Entzündung führt, ist die Gefahr viel niedriger als z.B. das Schütteln der Hände.

Zudem werden Krankheitserreger unmittelbar in den Bauch transportiert, wo sie mit unserer Magenübersäuerung in Kontakt kommen - ein Vorgang, den die eingedrungenen Virus- und Bakterienarten meist abbauen. Damit Krankheitserreger zielgerichtet vermieden werden können, ist es notwendig zu wissen, wo der gesunde Mensch am besten von einem Virus oder Bakterium überfallen wird.

Erkältungssport - darauf müssen Sie achten! Ist eine Erkältung bei Kleinkindern mit einem Hirnschlag verbunden? Kalte Tipps - was ist wirklich wahr?

Mehr zum Thema