Sandsäcke

Sandbodenbeutel

Die ERCO-Verpackungen GmbH Sandsackshop Sandsäcke aus PP, Jutesandsäcke, Ballastsäcke, Hochwasserschutz, Silosandsäcke. Sandbag mit Bindeband und weiteren Sortimenten aus dem Bereich Fugenmörtel, Big Bags & Plattenlager. Die Sandsäcke sind die Klassiker im Hochwasserschutz. Es gibt mehr Varianten als nur den guten alten Jutesandsack der Bundeswehr. Kann man Sandsäcke als Standardmittel für den Bau von Dämmen oder zur Sicherung von Gebäuden effektiv einsetzen?

mw-headline" id="Statik">Statik[Edit Source Code]>

In diesem Beitrag geht es um den Sandsack als Mittel zur Versiegelung gegen Überschwemmungen, besonders von Hochwasser. Die Sandsäcke werden hauptsächlich für den Schutz vor Hochwasser und Deichabwehr ( "Bau von Sandsackdeichen", Anhebung bestehender Dämme, Sicherung von Deichbasen, Errichtung von Frühjahrskaden oder Schutzbauten) und im Militärbereich eingesetzt. Auch kontaminiertes Löschwasser kann über Sandsackdämmen gesammelt werden. Sie können auch einfachere Wohnungen mit Säcken erbauen.

Wände oder Sperren aus dem Sandsack unterliegen den Gesetzen der Schwerkraft. Allerdings ist es aus logistischer Sicht kaum möglich, große Strukturen aus Säcken zu bauen, selbst wenn dies aus technischer Sicht möglich wäre. Die Sandsäcke und Sandsackwände sind auf Flüsse weniger starkem Druck von Winden, Wellengang und wechselnden Wasserständen als auf dem Wasser und werden dort auch von Ebbe und Flut beeinflusst.

Die Sandsäcke sind aus natürlichen Fasern (z.B. Jute[1]) oder Plastik (z.B. Polypropylen[1]). Plastiktüten haben den Vorteil, dass sie besser abrutschen als Naturfaserbeutel. Damit wird der Sanddeich zudem versiegelt. Zudem verrotten die natürlichen Fasern, wenn SÃ??cke im Staudamm verbleiben oder vom Flussbett mitgenommen werden. Plastiksäcke sind zu bevorzugen, wenn die gefüllten Beutel über einen längeren Zeitraum zwischengelagert werden.

In der Regel werden die Beutel mit Klebeband oder gestricktem Draht geschlossen. Ist die Zeit zum Schließen nicht verfügbar, können sie auch offen genutzt werden. Der Sand wiegt also auf dem gehandhabten Sackgut. Bei der Montage der Beutel ist ebenfalls darauf zu achten, dass keine Spalten entstehen. Dazu werden die liegend gelagerten Taschen mit dem Fuss getreten.

Die Sandsäcke können von Hand oder mechanisch mit einer Sandsackmaschine gefüllt werden. Die befüllten Beutel können oft nicht komplett per LKW, Boot oder Helikopter zur Baustelle transportiert werden. Die Entfernung sollte so bemessen sein, dass die Sandsäcke ohne Ortswechsel leicht weitergegeben werden können. Die Sandsäcke sollten nicht geschleudert werden, da dies auf lange Sicht zu mühsam ist und zu Verwundungen führt, wenn der Fanghelfer noch nicht da ist.

Big Bags (in der Regel 1 m³) werden auch als Austausch- und Ergänzungsbeutel für Sandsäcke genutzt. Im Falle eines Deichbruchs kann die entstandene Deichlücke verhältnismäßig rasch und vorläufig geschlossen werden. Vorteilhaft sind die hohen Einzelabmessungen; in Notfällen werden diese großen Beutel genutzt, wenn die Verlegung von kleinen Sandsäcken nicht mehr möglich ist. Unter anderem wurde von dem deutschen Architekten Gernot Minke ein Gebäudekonzept entwickelt, bei dem mit Bimsstein ausgefüllte Sandsäcke zum Aufbau von tragenden Wänden diente.

Die so genannte Earthbag-Architektur hat der Iraner J. Khalili entwickelt, nach der mit Lehm und anderen Stoffen befüllte Sandsäcke vor allem für den Hausbau in der Dritten Welt verwendet werden.

Mehr zum Thema