Sandguss Toleranzen

Toleranzen beim Sandguss

So sind die Festigkeitswerte beim Sandguss in der Regel niedriger als bei den anderen Gussarten mit schneller Abkühlung, d.h. sie können bereits in der Nähe der Endform, also mit engen Toleranzen, hergestellt werden.

Sandgießen - das Flexgießverfahren

Der Sandguss im Kaltharzverfahren ist ein besonders flexibler, kernintensiver Gießprozess für kleine und mittelgroße Serien. Das Verkleben der Formmasse mit einem Kunststoff erlaubt eine elastische Formanpassung an die Grösse und die Formgeometrie der gewünschten Gussform. Das Ergebnis sind Gussstücke mit exzellenter Oberflächengüte und Maßgenauigkeit. Nachdem das Gussmodell geformt und die Formmasse ausgehärtet ist, wird das Model aus der Kokille genommen und verlässt den Werkzeugkavitäten.

Hülsen für die Innenkontur und Hinterschneidungen werden als einzelne Formstücke in einem Kerngehäuse hergestellt und in das Werkzeug eingelassen. Nachdem die Oberfläche der Kokille mit einer hitzebeständigen Keramikbeschichtung versehen wurde, kann die Schmelze über den Gießtrichter eingefüllt werden.

Kupferstiche und -legierungen in der Technologie - Kurt Dies

In der vorliegenden Arbeit geht es vor allem um technisches und kupferlegiertes Material, wobei der Kupferanteil die anderen Legierungsbestandteile aufwiegt. Obgleich es sich bei dem Werkstoff um ein sehr älteres und weit verbreitetes Metall handelt, gibt es kaum Zusammenfassungen zu den wichtigsten Kupferwerkstoffen in der deutschsprachigen Literatur, sondern vor allem eine große Anzahl von zum Teil sehr detaillierten Monografien zu einzelnen Themen.

In diesem Buch geht es nicht um die Metallurgie von Kupferwerkstoffen, aber der Autor hält es für nötig und sinnvoll, den Einzelkapiteln über die Kupferwerkstoffe und Kupferwerkstoffe einen kurzen Überblick über metallbedingte Gründe zu geben. Es handelt sich dabei um einführende Kapitel, die im Zusammenhang mit dem Themenbereich der Monografie erörtert wurden.

In den speziellen Abschnitten wird versucht, das aktuelle Basiswissen so weit wie möglich in den Fokus zu rücken, ohne jedoch einen Anspruch darauf zu erheben, vollständig zu sein. Dies soll es den Technikern in der Berufspraxis, aber auch den Studenten und Naturwissenschaftlern ermöglichen, die Arbeit, in der viele in der Literatur zerstreute numerische Werte zusammengetragen werden, als praktischen Leitfaden zu nutzen.

Dr. ERicHHODES arbeitete an Teilen der Sektionen zum Thema Rost.

Überblick über die Gussproduktionsprozesse

Andere Materialien, die aus Stahlguss, Gußeisen mit Lamellen (Grauguß) oder Gußeisen mit Sphäroguss ("Sphäroguss") bestehen. Gussteile können auch bei der Umweltfreundlichkeit überzeugen, da sie am Ende ihrer Nutzungsdauer zu fast 100% recycelt, d.h. recycelt, geschmolzen und neuvergossen werden.

Im Sandgussverfahren wird flüssiges Material durch Gravitation in eine Sandkokille geschüttet und verfestigt sich dann unter normalem Druck. Je nach Produktgeometrie wird ein Bohrkern verwendet, der sicher in der Sandmischung liegt. Die Sandmischung setzt sich in der Regel aus Quarz -Sand, einem Bindemittel und Trinkwasser zusammen.

Beim Sandguss unterscheidet man zwischen Modellen, die von Menschenhand gefertigt werden, sogenannten Handmodellen, oder Modellen, die mit der Maschine gefertigt werden können. Dieser Gießprozess ist eine der verlorenen Gussformen, da die Hülsen und Gussformen nach dem Guss zersetzt werden. In der Giesserei kann der gewonnene Sandkorn im Kreislauf wiederverwertet werden.

Im Kokillengussverfahren wird flüssiges Metall in eine wieder verwendbare Kokille gefüllt. Durch die höhere thermische Leitfähigkeit der Metallform kann im Gegensatz zum Sandguss mehr Hitze in einer kürzeren Zeit abfließen. Der Kokillenguss kann bei kleinen Mengen manuell, bei größeren Mengen aber auch mechanisch und automatisch erfolgen. So können die Einzelschritte wie Kerneinschub, Gießen, Abkühlen und Öffnen der Kokille und Auswurf fortlaufend ablaufen.

Abhängig von der Füllart mit bzw. ohne Fülldruck oder der Formfüllung selbst sowie waagerecht oder senkrecht wird sie in mehrere Prozesse untergliedert. Haupteinsatzgebiete sind hier Aluminium und Aluminiumgusslegierungen sowie Magnesium- und Schwerkraftguss mit Messingguss. Dabei wird das flüssige Material unter einem hohen Anpressdruck von über 700bar in eine Metallhütte eingeleitet, gekühlt und mittels Schieber aus der Gießform entnommen.

Der Vorteil dieses Gießverfahrens liegt darin, dass große Mengen in kürzester Zeit hergestellt werden können und die Gussstücke nahe der Endkontur, d.h. mit geringen Toleranzen, hergestellt werden können. Der Feingussprozess ist der komplexeste und damit kostenintensivste Gussprozess, da hier je nach Stückzahl kaum ein automatischer Ablauf stattfindet.

Dann werden die Wachszuschnitte zu einer Weintraube verbunden. Diese Rebsorte wird dann mehrfach beschichtet und mit einem Gleitbad und feinem Sandkorn trocken. Aus dieser Weintraube wird dann das Harz oder der Plastik geschmolzen, die Gussform eingebrannt und mit dem vorher geschmolzenen Blech gefüllt - je nach Kunde. Das Werkzeug wird durch Zerstören des Werkzeugs mit möglicher nachfolgender maschineller Verarbeitung und/oder Veredelung entfernt.

Die Toleranzen und Zugversuche von Werkstoffen sind z.B. in den folgenden Standards festgelegt:

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