Lumboflex

Klotz am Bein

Prinzip der Lumboflex-Orthese: Fertig konfektioniertes Lendenwirbelstützkorsett in Flexionsstellung mit eingebautem Polster. Orthopädie- und Silikontechnologie in Zürich Dorsale Gabelriemen, die auf einem Bauchgurt münden, unterstützen die Ausstrahlung. Indikationen: Chronische Rückenschmerzen, Muskelschwäche und degenerativ bedingte Wirbelsäulenveränderungen im Rückgrat. Diese bestehen aus einem Aluminiumbecken und einer den dorsalen Bereich abdeckenden Karosserieklammer, die mit zwei steifen Stangen aus Alu- oder Federstahlband ineinandergreifen. Funktionsweise: Immobilisierung der lumbalen Wirbelsäulen in dosierter Einlage.

Soll auch eine Verdrehung und/oder Neigung der Thoraxwirbelsäule vermieden werden, können Brustbügel angebracht werden. Indikationen: Schwer degenerativ bedingte Krankheiten der Lenden- und der Brustwirbelsäule, Symptome der Lendenlockerung, Wirbelgleiten, zur Nachbehandlung. Aufbau: Die Fixierorthese ist aus einer runden Plastikschale, die mit Klettverschlüssen geschlossen wird. Funktionsweise: Stabilisation und Ruhigstellung der Lendenwirbelsäule, der Lendenwirbelsäule und der Unterbrust.

Anwendungsgebiete: Behandlung von Lumbalgien durch Discopathien oder Spinalkanalstenosen, gewisse Bruchformen sowie post- operative und post-traumatische Fixierungen. Aufbau: Das Taylor Brace ist aus einem Kreuzstützkorsett mit einer Beckenschließe, an der zwei bis zu den Schulterblättern hinabreichende Paravertebralstäbe befestigt sind. An dieser Stelle werden Armschlaufen angelegt, die über eine Ablenkschlaufe geleitet werden und am Bauchgurt auslaufen.

Indikationen: Schwer degenerativ bedingte Wirbelsäulenerkrankungen, Osteoporose bei älteren Menschen. Ein Symphysekissen und ein Sternum-Kissen sind an einem Bauchstab angebracht. Es gibt drei Größen von Lendenpolstern zur Wahl, abhängig von der Indikationshöhe. Funktionsweise: Hyperextensionsorthese mit kräftiger Lordose im Dreipunktprinzip, die zu einer Linderung der vorderen Wirbelkörperteile bis zur Lendenwirbelsäule führen (je nach Wahl der Polster).

Anwendung: Zur schonenden und nachoperativen Behandlung bestimmter Bruchformen der Lenden- und Halswirbelsäule, auch bei tiefliegender Kyphose und zur Linderung von osteoporosebedingten Sintererscheinungen. Sie bestehen aus einem Symphysenpolster und einem Sternumpolster, die an einem Metallgestell angebracht sind. Abhängig von der Indikationshöhe sind unterschiedliche Größen der Lendenpolster erhältlich.

Zur Linderung im Bereich der tiefen bis mittelschweren Wirbelsäule ist eine Einlage mit einem Drehstab erhältlich. Anwendung: Zur schonenden und nachoperativen Behandlung bestimmter Bruchformen der Lenden- und Halswirbelsäule, auch bei tiefliegender Kyphose und zur Linderung von osteoporosebedingten Sinterprozessen. Aufbau: Die Raney-Jacke ist eine dorsale und eine ventrale Plastikschale, die mit Klettverschlüssen oder Metallverbindungen lateral miteinander verschraubt sind.

Funktionsweise: Durch die starke Abdominalpresse und die Rückenlage im Gesäßbereich sowie am Brust- und Lendenwirbelsäulenübergang wird die Wirbelsäule kräftig dosiert und das Hüfte nach hinten geneigt. Der intraabdominale Druckanstieg bewirkt eine Linderung und Stabilisierung der Wirbelsäule. Durch die enorme abdominale Presse sind Gegenanzeigen bei der Verwendung der Raney-Jacke noch wichtiger.

Indikationen: Postoperative nach Rediscotomie und Spinndarm. Medizinische Verordnung: Raney-Jacke, maßgeschneiderte Module. Aufbau: Die von Krämer entworfene Orthesenkonstruktion ist ein kleiner Hohmann-Rahmen, der entweder auf einem teilweise elastischen Gewebeteil (Lumbo?ex) oder nur mit Polsterung (Disko?ex) aufliegt. Funktionsweise: Beugungsorthese zur Entlastung der Wirbelsäule mit leichtem Neigungswinkel des Rumpfes, Beckenrückenneigung, reduzierte Scherbeanspruchung der Wirbelgelenke und Verbreiterung der Zwischenwirbelöffnungen.

Anzeichen: Facetten-Syndrom. Vorschrift: Lumbo?ex oder Lumbo?ex Orthese.

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