Kampfsport für Kinder

Martial Arts für Kinder

Sollen Kinder bereits Kampfkunst lernen? Die Selbstverteidigung für Kinder ist "in", aber was bringt das Training den Schülern wirklich? Kampfkunst für Kinder - Was macht sinnvoll und ist didaktisch sinnvoll?

Kinder haben von klein auf Freude an der körperlichen Aktivität und lernen zugleich ein Gespür für die eigene Kraft zu haben. Ein allgemeiner Sport unterstützt die Kinder dabei, ihre Energien noch besser zu nähren. Das wird ein wenig besonderer, wenn es um Kampfsport geht. Ein Bündel von Energien sollte auf den ersten Blick besser für Kampfsport-Angebote taugen als ein scheues, besorgtes Baby, aber das muss nicht die Norm sein.

Es kann sein, dass ein Kleinkind sich weigert zu schießen und zu kicken oder es zu schwer findet, aber gerne schiebt und ringt. Deshalb sollten Sie mindestens zwei (verschiedene) Testangebote ausprobieren, um festzustellen, was dem Nachwuchs gefällt und für was es begabt ist.

Besonders in den Kampfsportarten ist ein früher Start empfehlenswert. Das betrifft Jungen und Frauen. Die Kampfkunstschule muss für die jeweilige Altersgruppe besondere Kurse anbieten. Spass, Leistungsbereitschaft und Verletzungsfreiheit sind nur möglich, wenn Kinder mit ihren Altersgenossen einsteigen. Bei steigendem Lebensalter und zunehmender Trainingserfahrung kommt es zu gemischten Trainingsergebnissen.

Neben ihren Regeln und Regeln unterscheidet sich die Kampfsportart vor allem in ihrem "Dialog" mit dem Gegenspieler. Sanftere Kampfkünste wirken mit dem Gegenspieler, um seine Angriffe zu vermeiden, ihn zu stürzen oder ihn in eine Aufgabenstellung zu drängen. Es gibt auch reine Selbstverteidigungssysteme wie Wing-Tsun (auch Wing-Tzun) oder stilsichere Anlässe. Deshalb wird hier auch von Kampfkünsten anstelle von Kampfkünsten gesprochen.

Dabei ist es von großer Bedeutung, einen Dienstleister zu suchen, der eine allgemeine Ausbildung für die jüngeren Kinder anbietet, ohne an einem bestimmten Modell festzuhalten. Der/die LehrerIn muss Erfahrungen mit Kinder haben und seine Ausbildung auf die jeweilige Altersgruppe fokussieren. Wenn Sie als Lehrerin einem 6-jährigen die Differenzen zwischen Shotokan und Wado-ryu Karate beibringen wollen, sollten Sie sich lieber von ihm abgrenzen.

Die asiatischen Kampfsportarten messen der Umgangsformen große Bedeutung bei, haben aber den entscheidenden Vorteil, dass die physische Verarbeitung durch zu viel technisches Üben und rituelle Übungen oft vernachlässigt wird. Die Kinder wollen sich erholen, das muss man bedenken. Auch Selbstschutz ist empfehlenswert (auch für junge Leute). Privatschule oder Ausbildung in einem Klub? Konventionelle Kampfsportclubs haben kaum Sonderangebote für kleine Kinder (bis zum Alter von sechs Jahren), daher sollten Sie sich hier näher umschauen.

Es macht wenig Sinn, kleinere Kinder in das normale Workout zu übernehmen. Wenn man sich für die asiatischen Kampfkünste entschließt, sollte man wissen, dass diese in der Regel mit hohen Ausgaben für Ausbildung, Bekleidung und Gürteluntersuchungen einhergehen. Das ist gewissermaßen auch berechtigt, denn ein guter Ausbilder muss auch für seine Weiterbildung, sein Dojo und seine Ausstattung aufkommen.

Berühren Sie keine Angebote, bei denen kleine Kinder von Anfang an viel Ausrüstung brauchen und jeden Monat für zweifelhafte Examensgebühren, Patches, Unterrichtsmaterial und andere Spielereien "gemolken" werden. Zu einem guten Kinderschulung gehört immer auch ein entspanntes Warm-Up mit Spiel oder Geschicklichkeitsübung. Im eigentlichen Unterricht werden vor allem die Grundfähigkeiten wie Gleichgewicht, Ausweichmanöver, Druck und Gegenkraft, Leichtgängigkeit und ein allgemeines Gespür für die Handlungen des Gegners vermittelt.

Nur dann werden die Kinder an schwierigere Dinge heran geführt. Selbst wenn die ersten Schlag- und Kicktechniken erlernt werden, müssen Sie als Eltern nicht befürchten, dass Kinder im Vorschulalter oder in der Grundschule zu schlagen beginnen. Eine Besonderheit zum konventionellen Kampfkunsttraining ist die Notwehr für Kinder. Die Kinder lernen hier vor allem, wie sie Gefährdungen erkennen, wie sie auszusehen haben und wie sie sich durch selbstbewußtes, entschlossenes Verhalten absichern können.

Die Einführung von Kindern in die Kampfsportwelt hat viele Vorzüge. Unglücklicherweise gibt es zu viele "Experten" auf dem Arbeitsmarkt, die mit dem schwarzen Gürtel in irgendeinem Style prahlen, aber in Bezug auf Kampfsport und Pädagogik die Untersten sind. Ein Kampfsport muss nicht immer nur ein junges Training sein, sondern kann einen Menschen sein ganzes Berufsleben lang unterstützen.

Man kann als Elternteil nicht alles vortäuschen und steuern, aber man kann wenigstens die passenden Anstöße geben.

Auch interessant

Mehr zum Thema