Kampfanzug

Feldanzug

Militärtechnik: US Army hat "Iron Man" Kampfanzug entwickelt Mit dem Anzug "Talos" will man seinen Besitzer vor Geschossen und übermenschlichen Kräften bewahren. Manchmal, so sieht es aus, hat sich die US Army zuerst ein schönes Akronym für ein Vorhaben ausgedacht - um darüber nachzudenken, für was es einstehen kann. Nun hat das US-Militär den "Tactical Assault Light Operator Suit" entwickelt, dessen Anfangsbuchstabe wundersam zu "Talos" passt.

In der Tat ist es ein Gefechtsanzug, der sich in eine Stahlrüstung umwandeln kann, um seinen Besitzer vor feindlichen Schüssen zu beschützen. Der Versuch, aus einem Soldat einen Übermenschen mit Hightech-Kampfanzügen zu machen, ist so lange wie nie zuvor ergebnislos. Auch die US-Armee wird sich davon nicht abschrecken lassen: Das für Sondereinsätze verantwortliche Spezialeinsatzkommando (Socom) hat einen Aufruf zur Einreichung von Vorschlägen für das Projekt "Talos" veröffentlicht.

Ein Exoskelett, das es dem Soldat ermöglicht, schwere Geräte zu transportieren, ihn mit elektrischen Hilfsmitteln auszustatten, die Funktionen des Körpers wie Herzschlag, Temperaturen und Flüssigkeitszufuhr zu überwachen und ihn vor gegnerischen Geschossen zu schützen. Letztere soll durch eine "flüssige Panzerung" erzielt werden, die ein wenig an den Aktionsfilm "Terminator 2" erinnert: Eine besondere Farbe im Schutzanzug soll innerhalb von wenigen Sekunden durch Anlegen eines Magnetfeldes oder einer elektrischen Ladung erstarren.

Laut US Army arbeitet das renommierte MIT (Massachusetts Institute of Technology) an diesem Teil des Vorhabens. "Das ist eine fortgeschrittene Bewaffnung", sagte Karl Borjes vom US Army's Research, Development and Engineering Command. "Dies wird ein aufgewerteter Piñocchio sein", sagte der ehemalige Hauptfeldwebel der US-Spezialeinheiten und Inhaber des Silver Star Ordens der US-Zeitung Tampa Tribune.

"Ein Kommandant kann jetzt einen Affe in einen Schutzanzug legen und uns bitten, gleichzeitig Maschinengewehre, Fallen und böse Intelligenz zu ertragen. Eine Übermenschliche Sittlichkeit wäre viel besser für die amerikanischen Militärs. Eine Übermenschliche Sittlichkeit wäre viel besser für die amerikanischen Militärs. Um also dem Soldat zu helfen, mehr zu trage, muss er mehr tragen: Anzüge, Batterien, Sensorik, eventuell Servomotoren, usw....?

Was, wenn die Kontrollen eines solchen Anzugs zerschlagen werden? Der Hauptfeldwebel hat Recht: Wenn der einzelne Krieger, jedenfalls in den Köpfen der Kommandanten, besser geschützt wird, werden sie auch leichtsinniger sein, ihre Krieger größeren Risiken zu unterwerfen. Doch das erhöhte Sicherheitsrisiko muss vom Militär getragen werden....

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