Kali

Kaliumkarbonat

Die Kali (Sanskrit, f., ????

, k?l?, wörtlich: "Der Schwarze") ist eine wichtige Göttin des Todes und der Zerstörung, aber auch der Erneuerung im Hinduismus. Die Göttin des Todes und der Zerstörung für die Hindus. Die Künstler zeigen die Göttin Kali als schwarz, drastisch, mit roten Augen und ausgestreckter Zunge. Die Mutter von All-en Kali ist die "Heilige Trägerin", die Allumfassende, die Mutter des All-en, das "Heilige Wort".

mw-headline" id="Kali_und_Shiva">Kali und Shiva="mw-editsection-bracket">[="mw-editsection-visualeditor" href="/w/index.php title=Kali_(G%C3%B6ttin)&veaction=edit&section=1" title="Abschnitt bearbeiten: Kali und Shiva">Bearbeiten

Die Kali (Sanskrit, für ????, wörtlich: "Der Schwarze") ist eine wichtige Gottheit des Sterbens und der Vernichtung, aber auch der Erneuerungen im hinduistischen System. Es ist die Schattenseite von Parvati und einer der Mahavidya. In der hinduistischen Folklore wird Kali als eine der wenigen Gottheiten angesehen, die einen Wunsch haben.

In vielen Texten wird Kali als eine von einer Männergottheit unabhängige Person beschrieben. Doch wenn man auftaucht, ist es Schiwa, als deren Begleiterin oder Frau sie ihn zu einem wilden, ungesitteten Benehmen anregt (siehe Bhairava). Auf vielen Bildern ist zu sehen, wie sie tanzen oder sich für sie begeistern kann, denn der Legende nach hat Kali, betrunken vom Blute ihrer Gegner, einmal triumphal auf dem Spielfeld gestanden und sich wie eine Tote niedergelegt, um ihr Schwärmen aufzuhalten.

Nur als Kali auf ihm getanzt hat, hat sie ihren Mann wiedererkannt. In einer anderen Bedeutung bringt das Kalibild auf dem unbelebten Leib seine Vormachtstellung zum Ausdruck: "Shiva ohne Kali ist'Shava' (d.h.'leblos')," ist ein gängiges Sprichwort unter ihren Bewunderern. Doch letztendlich sind Kali und Schi eine unzertrennliche Gruppe.

Ein anderer Sage nach ist es die Mutter Shivas als Kleinkind, die ihre Mutterseite erweckt. In der Ikonografie ist Kali meistens in schwarzer, teilweise in blauer Farbe wiedergegeben. Er hat mehrere Ärmel, normalerweise vier oder zehn, und trug eine Kette von Totenschädeln, einen Mantel von abgetrennten Ärmeln, gelegentlich hing ein verstorbenes Baby an ihrem Kopf.

Meistens hat sie einen abgetrennten Totenschädel, eine bedrohlich hochgezogene Sichel und eine Blutpfanne. Trotz ihrer furchtbaren Form betrachten die Christen sie auch als Beschützer der Menschen und der göttlichen Gottesmutter, als Calima, denn ihre Zerstörungswut richtet sich nicht gegen die Menschen, sondern gegen Teufel und Unrecht. Bei dieser fürchterlichen Erscheinung ist die Gottheit für die Aufhebung des Kosmos verantwortlich; die sichel in der Hand zeigt auf die Weinlese, auf das Ende des Daseins.

Auch Kali ist "Kala", Zeit und Zeit zerstört und verschlingt alles. Sie ist nicht nur ein Sinnbild des Sterbens für ihre Anhänger, sondern kann auch als Instrument der Befreiung begriffen werden: So wird Kali auch als Zerstörer der Negativkräfte und Täuschungen angesehen, die den Menschen daran hindern, die Rettung zu erreichen und den Spirit zu erlösen, um dem Zyklus der Wiedergeburt, der Samsara, zu entfliehen.

Kali ist als Todesgöttin auch eine Umwandlungsgöttin, sie ist diejenige, die das Licht des Lebens gibt, und sie ist diejenige, die es wieder aufnimmt. Sie wird im Shaktism als Ausdruck des Supremen betrachtet und als gnädige Gottesmutter und Retterin geehrt. In ihrer Bedrängnis wendeten sich die Gottheiten an die Müttergöttin Devi, die sich in Form von Kali offenbarte und den Dämonen attackierte.

So ist Kali die Gottheit der völligen Zerstörung, aber auch der Erde, zu der alles wiederkehrt und die dafür sorgt, dass nichts untergeht. Kali ist als Gottesmutter heute in Bengal und Nepal besonders beliebt, aber sie hat auch eine bedeutende Funktion und verkörpert die höchsten hier im Tantra, die über ganz Indien verteilt sind.

Anders als die Einstellung der Tantra, die Kali unerschrocken gegenübersteht und ihre Zaubergeheimnisse erleben will, übernehmen Dichter oft die Funktion eines wehrlosen Mädchens gegenüber ihr, das von Kali, ihrer Mama, erlöst wird. Kalis wichtigster Festtag ist Kalipuja, der nach dem Mond-Kalender am gleichen Tag wie das Diwali Festival of Lights stattfindet, normalerweise Ende Oktober/Anfang November. 2.

Die Hindus im östlichen Indien beteten Kali an, die Schattenseite der Gottheit an diesem Tag, andere beteten sie zur gleichen Zeit an wie Lakschmi, eine leuchtende Gottheit, die Freude verspricht. Zu den berühmtesten Tempeln Indiens gehört der Kaligattempel in Kalkutta (ursprünglich: Kali-Ghat = "Kali-Stufen"), ein wichtiger hinduistischer Pilgerort. Mit der Zeit gaben ihm die Gäste die goldenen Glieder und prächtige Kleider und beteten nun "Kalima", ihre himmlische Mama, an.

Jeden Tag werden hier mehrere hundert unkastrierte männliche Tiere (meist Schwänze und Ziegen) getötet. Kinsley: Déesse hindoue: Vorstellung des Göttlichen Femininen in den hinduistischen Traditionen, Motilal Banarsidass, Delhi 1987, ISBN 81-208-0379-5 David Kinsley: Indianische Göttinnen. 2. Kali: The Female Force, Destiny Books, New York 1988, ISBN 0-89281-212-5 Shoma A. Chatterji: The Goddess Kali of Kolkata, UBS Publ.

Elisabeth Usha Harding: Kali: Die schwarze Göttin von Dakshineswar, Nicolas-Hays, York-Beach, Maine 1995, ISBN 0-89254-025-7. Dawid Kinsley : Tantrische Visionen des Göttlichen Weiblichen, Univ. of California Press, Berkeley, Californie. 1997, ISBN 0-520-20499-9.

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