Judo Kampfsport

Judokampfsportarten

Das Judo ist eine beliebte japanische Kampfkunst, die in der westlichen Welt seit vielen Jahrzehnten weit verbreitet ist. Judo ist eine Kampfsportart? Das Judo ist Judo, hat seine eigenen Grundsätze und paßt nicht in diese Zeichner. Übrigens gibt es diese Einteilung nicht in Japan, wo Judo unter "Budo" steht, von dem es ein übergeordnetes Konzept gibt, das in den 80er Jahren erdacht wurde. Um so schmaler Sie eine Lade definieren, umso weniger Judo paßt hinein.

...

Nicht ist das wenigstens ein Zeichen dafür, dass die Behauptung von kanou65m, Judo sei sowohl eine Kampfsportart als auch eine Kampfsportart, je nachdem, wie man Judo für sich selbst/mit anderen "trainiert", wahr sein könnte? Erstens finde ich die Fragestellung absurd, weil sie in erster Linie auf eine Einteilung des Judos in generelle Klassen zielt, die nicht klar umrissen sind.

Hierzu müssen Sie jedoch die Typen vor der Zuordnung einmalig festlegen. Das ist bei den Bezeichnungen "Martial Arts" und "Martial Arts" kaum der Fall - auch wenn die Fachliteratur immer bemüht ist, Begriffsbestimmungen vorzugeben. Das Judo enthält ohne Zweifel alle Eigenschaften einer Kriegskunst - ganz gleich, welche der beiden Begriffsbestimmungen der "Kampfkunst" man zugrunde liegt.

Diese Begriffsdefinitionen sind so angelegt, dass sie in die gemeinsamen Anlagen passen. Der einzelne "Kampfsport" ist alle etwas länger als der Begriff des Sammelbegriffs). Das Judo enthält zweifelsohne auch alle Eigenschaften, die normalerweise den "Kampfkünsten" zugeschrieben werden (Selbstverteidigung, Bildung oder was auch immer). Das Judo enthält auch Eigenschaften und Gesichtspunkte, die in der Regel nicht unter das gemeinsame Kampfkunstverständnis fallen, und zwar die Orientierung an der gesamtgesellschaftlichen Weiterentwicklung und die Unterordnung des Individuums unter soziale Anliegen.

Judo ist in diesem Sinn nicht mehr Kampfsport, sondern Sozialmoral, die im Grunde eine Zusammenstellung von konfuzianischem und utilitaristischem Denken ist. Die beiden Zeichner - die der Kampfkünste und die der Kampfkünste - sind daher eindeutig zu schmal, um Judo einzubeziehen, da Judo über beide hinausgeht. Unter Judo versteht man nicht mehr die Kampfkünste, sondern die Verwendung von SEIRYOKU- ZENYO / kyo´ei Unter Judo versteht man nicht mehr die Kampfkünste, sondern die Verwendung von SEIRYOKU- ZENYO / kyo´ei in allen Lebensbereichen des Alltags.

Wenn man versteht, dass Judo über beide Konzepte hinaus geht - ganz gleich, wie man sie beschreibt - dann wird der Ansatz, Judo in eine oder beide Klassen zu unterteilen, überflüssig, denn Judo ist von vornherein zum Misserfolg verdammt - es sei denn, man legt "Kampfkunst" so breit fest, dass Judo wieder hineinpasst.

So eine " Definition der Hintertür " gibt es auch, weil das in den 80er Jahren in Japan entstandene Budo-Verständnis auf dem Judo basiert - und natürlich gibt es auch Begriffsbestimmungen von Kampfsportarten, die Budo...... Das bringt uns zurück zum Problem der Begriffsbestimmung, die kleiner ist als die zu klassifizierenden Anlagen und daher so gestaltet ist, dass das, was in sie passt....

Entscheidend ist jedoch - und dem stelle ich mich nicht entgegen -, welche Facetten des Judos sich die Praktizierenden zu eigen machen und für sich selber anstreben. Hier sind mir die Dinge, die über die Konzepte der Kampfkunst hinausgehen, viel bedeutender als die Polarisierung zwischen ihnen. KasimirC hat geschrieben: Vermutlich der grösste Teil von Judo praktiziert Judo für körperliche Aktivität, für die Erfahrungen der Gemeinde, zum Ausschalten von der täglichen Arbeit,....etc.

Auch interessant

Mehr zum Thema