Hilfsmittel Lagerung

Lagerungshilfen

Sie finden hier Positionierungshilfen zur Unterstützung der Körpertherapie, z.B. Rollbretter für Unterarme, Scheibenwürfel und Positionierungsringe. Das zertifizierte Pflegepersonal berät Sie kompetent und umfassend bei der individuell optimalen Auswahl der richtigen Hilfsmittel.

Besonderheiten:

Positionierhilfen für die Körperunterstützung und Unterstützung gefährdeter oder verletzter Körperpartien während der Behandlung. Die Positionierhilfen sind je nach Verwendungszweck unterschiedlich geformt, wie z.B. Muscheln, Walzen oder Kreise, und sind für Gliedmaßen, Teilkörper oder ganze Körpern ausgelegt. Lager- und Positioniersysteme sind aus einem oder mehreren Teilen aufgebaut und mit weichem, wechselseitig verschiebbarem Material wie z. B. Faser, Schaum oder Wind befüllt.

Nähere Angaben finden Sie im Hilfsmittelverzeichnis des GKV unter Hilfsmittel gegen Dekubitus Artikelgruppe 11 oder unter Lagerhilfsmittel Artikelgruppe 20 oder unter Sitzhilfsmittel Artikelgruppe 26 oder unter Pflegemittel für Körperpflege/Hygiene Artikelgruppe 51.

Welche Hilfe für Ihre Verwandten am besten ist, kann nur eine qualifizierte Krankenschwester auswerten.

Mobilisationshilfen wie z. B. Rutschmatten, Transferboards, Patientenlifte, Anti-Rutschmatten, Positionierungshilfen wie z. B. seitliche Positionierungskissen, freie Positionierungskissen, Positionierungsschlangen, Positionierungskeile, Druckentlastungshilfen wie Anti-Dekubitus-Matratzen und Anti-Dekubitus-Sitzkissen. Welches Hilfsmittel für Ihre Verwandten wirklich in Frage kommt, muss ihrerseits durch eine Einzeluntersuchung der Bewegungssituation, des klinischen Bildes, des Dekubitusrisikos und der Pflegesituation ermittelt werden. Basis für die Antragstellung ist zunächst ein ärztliches Attest.

Mit dem Kostenvoranschlag, der von einem medizinischen Versorgungsunternehmen oder einem speziellen Dienstleister ausgearbeitet wird, kann die Beihilfe bei der Krankenversicherung angefordert werden. Wenn bei Ihrem Verwandten ein sehr erhöhtes Risiko für Dekubitus oder einen Hautfehler diagnostiziert wurde, sollten umgehend entlastende Hilfsmittel, vor allem eine Anti-Dekubitus-Matratze, verwendet werden. Wenn Sie nach der Verschreibung mehrere Tage auf eine Antidekubitusmatratze gewartet haben oder eine Absage bekommen, sollten Sie Ihre Krankenversicherung dringend über den medizinischen Auftrag und die Kostenübernahmepflicht informieren.

Achten Sie bei der Ausstattung Ihres Familienmitglieds mit Antidekubitusmitteln auf die Qualifizierung der Lieferantenmitarbeiter und die Auskunftsqualität. Welche Hilfe für Ihre Verwandten am besten ist, kann nur eine qualifizierte Krankenschwester auswerten. Wenn Sie den Anschein haben, dass Sie nicht gut informiert sind oder dass der Arbeitnehmer nicht kompetent ist, akzeptieren Sie die Hilfe nur unter Voranmeldung.

Eine ungeeignete Hilfe für Ihre Lieben kann zu unerwünschten Nebeneffekten und Schäden in der Folge kommen. Allgemein kann gesagt werden, dass qualitativ hochstehende Schaumstoffmatratzen gut dazu dienen, Dekubitus bei teilweise mobilen Pflegebedürftigen, die ihre Sitzposition noch ändern können, zu verhindern. Bei Intoleranz oder Dekubitus sollte der Lieferant Ihnen in jedem Falle einen kostenfreien Ersatz der Hilfezusage erteilen.

Sie sollten immer die Möglichkeit haben, Lager- und Mobilisationshilfen im Praxiseinsatz zu erproben.

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