Guss Speiser

Gussteilzuführung

Eine effektive Steigleitung zeigt einen tiefen äußeren Hohlraum und Einfallstellen nach dem Guss. Gießprozesse - Materialtechnik 2 - Online-Kurse Das Hauptverfahren für das Giessen ist das Einfüllen einer beruhigten, metallischen Masse in eine Kokille. Der Umriss spiegelt die Außenkontur des Werkstückes wider. Erforderliche Additive wie Nukleierungsmittel, Desoxidierungsmittel, Deckmittel werden der Gießmasse kurz vor dem Guss zugegeben, damit das Bauteil so rasch und defektfrei wie möglich aus der Gießmasse geformt werden kann.

Insbesondere das Deckmittel schützt die Metallschmelze vor chemischer Reaktion mit der Umwelt und vor Verflüchtigung von niedrigschmelzenden Legierungselementen. Die Kokille ist für ein erfolgreiches Gießen nur ein Teil der Kokillenausrüstung. Das gesamte Formwerkzeug beinhaltet: Es muss nicht verwendet werden. Nachdem die Formanlage und die gewünschte Masse der Masse erfolgreich ausgelegt wurden, kann mit dem Gießen angefangen werden.

Dabei ist stets darauf zu achten, dass die Formbefüllung schonend erfolgt und sich keine Lufteinschlüsse oder Schlacken in der Kokille ablagern. Die Angussklappe gewährleistet eine gleichmäßige Verteilung der Masse in der Kokille. Die oberhalb der Kokille angeordnete Zuführung ermöglicht eine vollständige Befüllung der Kokille und verhindert die Entstehung von Hohlräumen im Guss.

Dabei wird eine metallene Kokille eingesetzt, die mit einer Keramikauskleidung versehen ist.

Lunker - Materialtechnik 2 - Online-Kurse

Rein metallische Materialien haben die Besonderheit, dass ihr Fassungsvermögen von der Gusstemperatur auf die Zimmertemperatur abfällt. Volumenschrumpfung im Festkörper [Raumtemperatur] ?Vs?Vs. Die folgende Grafik zeigt die Volumenveränderung in Funktion der Temperaturen. Zusätzlich zu dem Umstand, dass die Baugröße während des Abkühlprozesses verringert wird, steigen die inneren Spannungen in Richtung Innenraum.

Bei besonders hohen inneren Spannungen können auch Risse im Materialgefüge auftreten. Blowholes sind makroskopisch kleine Kavitäten, die sich im Übergangsbereich vom Flüssig- in den Feststoffzustand formen und daher schwierig zu verhindern sind. Im Online-Kurs zum Themenbereich "Lunker" lernen Sie das umfangreiche Wissen in übersichtlichen Lernvideos, leicht zu verstehenden Lehrtexten, Übungen und Druckgrafiken.

Der Gießprozess ist so konzipiert, dass sich die Blaslöcher nicht innerhalb, sondern ausserhalb des Gussteils bilden, um die Zahl der Blaslöcher so weit wie möglich zu mindern. Dies geschieht durch den Versuch, die umgebildeten Blaslöcher durch die Nahrung, d.h. die Füllung der Schrumpfungshohlräume, unmittelbar aufzufüllen. Die folgende Grafik zeigt, dass der Einsatz eines Steigrohres und eines Steigrohres diesen Prozess unterstützen; eine weitere Methode, um Blaslöcher zu vermeiden, ist das Einsetzen von Bohrkernen an brennungsgefährdeten Orten.

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