Goshin Jutsu

Jutsu Goshin

Die Homepage des Goshin-Jitsu-Verbandes Bayern e.V.. Diesmal war es die Goshin-Jutsu-No-Kata, die ausführlich erklärt und geübt wurde.

Godesberg Judo Club, Bonn

Goshin-Jitsu, was ist das? Das Goshin Jitsu ist eine Selbstverteidigung, die von einer Fachgruppe des Japanese Judo Institute, dem Kodokan, aus dem klassischen Yiu Jitsu/Ju Jitsu herausgearbeitet wurde. Zur Selbstverteidigung wurden die Techniken in die folgenden fünf (Go) neuen (Shin) Subgruppen unterteilt (praktische Anwendungen/"Kunst"-Jitsu): Das Goshin Jitsu ist eine so hochmoderne Art des Goshin Jitsu/Ju Jitsu, bei der Judo, Aikido und Karriere im Vordergrund stehen.

Das Goshin Jitsu (Ju-Jitsu) ist nicht nur eine Selbstverteidigung, sondern auch ein interessanter und vielseitiger Sport. Goshin Jitsu (Ju Jitsu) wird von der Bundespolizei aller Bundesstaaten und dem Landesgrenzschutz in Selbstverteidigung unterrichtet. Wer sich mit Goshin Jitsu beschäftigt (das trifft übrigens auch auf andere Budo-Disziplinen zu), kommt nicht umhin, einen Einblick in die Geschichte dieser Form der Selbstverteidigung zu haben.

Traditionen gibt es, nach denen das heutige Ju Jitsu (Ju Jitsu) aus China abstammt. In China lernte der Japaner Yoshitoki eine Art Notwehr, die für eine effektive Durchführung der Technik beträchtliche körperliche Kräfte erforderte. Yoshitoki soll durch diese Feststellung die Vorstellung gehabt haben, eine unbewaffnete Selbstverteidigungskunst zu schaffen, in der der Schwache durch Einlenken - nach dem "Geist der Weide" ("Yoshitoki-Ryu" - Weidenherzschule) - gewinnen kann.

Daraus ergibt sich der Begriff "Jiu/Ju Jitsu", also "sanfte (Ju) Malerei (Jitsu)". In Japan hat sich Ju Jitsu schnell zu einer waffenlosen Kriegskunst entwickelt, mit der ein Kontrahent außer Gefecht gesetzt oder getötet werden konnte. Jiu Jitsu war bereits Ende des XVII. Jh. eine der ersten Aufgaben eines jeden Samurais und wurde im BUSHIDO - dem sogen.

Während der Hochblütezeit des japanischen Kampfsports wurden in Japan viele Schulen zur Selbstverteidigung gegründet, die ihrer Kampfsportart jeweils einen anderen Titel gaben. Die bekanntesten von vielen anderen Kämpfen sind jene des japanischen Typs Yiu Jitsu, aber sie unterscheiden sich kaum von anderen. Zu Beginn des zwanzigsten Jahrhundert wurde Jiu-Jitsu auch in Deutschland bekannt. Diese Vorführung beeindruckte ihn so sehr, dass er einen Jiu-Jitsu-Lehrer für das Militärgymnasium in Berlin verpflichtete; der damals in Berlin tätige Japaner Akitaro Ono gab die entsprechenden Vorträge.

Auch in Berlin gründet Erich Rich die erste Jiu Jitsu Sportfachschule, die noch heute existiert (Jiu Jitsu School R.a.h.n). Jiu Jitsu traf er durch die japanischen Besucher seines Vorfahren. Der Japaner Catsukuma Higashi gab ihm später in Berlin eine Ausbildung im Jiu-Jitsu. Er und Higashi kämpften gegen jeden im Circus, um ihre Werke einem größeren Kreis bekannt zu machen.

Damit erlangte Erich Rahn den geschichtlichen Vorzug, die behutsame japanische Selbstverteidigungskunst in Deutschland zu etablieren (Quellen: Im modernen Goshin Jitsu (Ju Jitsu) wird nicht nur die Möglichkeit gelehrt, sich im Ernstfall zu wehren, sondern auch geduldig und einfühlsam mit dem Gegenüber umzugehen. Das Goshin Jitsu (Ju Jitsu) kann bis ins Alter trainiert werden (und hört trotzdem nie auf zu lernen!).

Der Goshin Jitsu ist nicht nur im gemeinschaftlichen Kampfkunsttraining gefordert.

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