Gerhard Walter Aikido

Aikido von Gerhard Walter

Das Aikido - Aikido-Training für die Erwachsenen Vor über 50 Jahren wurde das Aikido von Morihei Ueshiba (1883-1969) entwickelt und gegründet. Aikido heißt: Der Weg (Do) der Eintracht ( "Ai") mit der kosmischen Emotionen. Ueshiba wurde überzeugt und gewarnt, dass der wirkliche Spirit des Budos nicht in einer Wettbewerbsatmosphäre zu suchen ist, in der rohe Gewalt vorherrscht und in der Siege und Niederlagen die wichtigsten Ziele sind.

Urspruenglich wurden japanische Kampfsportarten verwendet, um auf dem Kriegsschauplatz zu gewinnen. Nachdem man erkannt hatte, dass dieses Siegesgefühl vorübergehend ist, wurde das Prinzip vor allem durch die Kampfsportart Aikido in einen Gegensatz verwandelt: Im Aikido wird der Weg zum endgültigen Erfolg auf der Basis des Nicht-Kämpfens gelehrt.

Das Aikido, das bis in die Zeit der Samurais zurückverfolgt werden kann, wird durch die stetige Vertiefung der Bewegungsabfolgen zu einem Selbstbewusstsein. Alle unsere Sinnesorgane werden hier befragt und leiten uns zu einer Geschlossenheit der jetzigen Handlung des Aikido, wobei entschlossene Intentionslosigkeit, Ziel- und Bodenlosigkeit zum Herzstück der Bewegung und damit zu unserem eigenen und jetzigen Selbst werden.

Ihre Jochen Knau, Zimmer zu vermieten: Hauptschullehrer ist Gerhard Walter. Regelmässige Aufenthalte bei Meistern wie Tsuruzu Miyamoto Sensei, Christian Tissier Sensei und ihren Schülern Jorma Lyly, Jan Nevelius prägen meine Ausrichtung im Aikido. Meine Kampfkunstausbildung in Fernost habe ich in den frühen Achtzigern mit Ibrahim Torres Maera, dem Coach der cubanischen Judo- und Karate-Nationalmannschaft, begonnen.

Ich habe in den frühen Neunzigern mit Aikido angefangen, zuerst mit Richard Eberl in Dresden. Im Jahr 1999 kam ich an das Harmoniezentrum in Berlin, um bei Jochen Knau zu studieren. Ich nehme auch an Kursen von Gerhard Walter (Berlin) und Regula Pfeiffer (Kassel) teil.

Aikido Zen der Weg des Flusses

Kugelförmige Bewegungsabläufe sind die Grundlage des Aikido. Eine Kreisform steht für Leerheit, und Leerheit ist der Ursprungszustand des Geists. Das ist ein Staat des perfekten Friedens. Was? Nicht nur die Mobilität, sondern im besten Fall ein optimaler Stand, den die Psyche als Fluss bezeichnen kann. Dieses Konzept des Wettkampf- und Extremsports ist uns bekannt, aber auch die Zen-Mönche meditieren nur über einen "weichen und fliessenden Geist" (Zen-Meister Dogen).

Schon seit geraumer Zeit wird in der Psyche und Neurologie nachdrücklich darauf hingewiesen, dass dieser Geisteszustand auch unseren Lebensalltag beeinflusst und mit der Erfahrung des Glücks übereinstimmt. Der weiche und fließende Verstand als Voraussetzung für Wirksamkeit, Freude und Gegenwart sowie für die Zuneigung. Sowohl im Aikido Zen als auch im Zen geht es darum, Fluss in den Lebensalltag zu bringen.

Solche optimale Augenblicke, in denen wir ganz mit uns selbst eins sind, kennt jeder - bedauerlicherweise viel zu wenig. Danach können wir uns ungehindert und wirksam fortbewegen, und unser Gedankengut und unser Tun bildet eine Einigkeit. Das korrekte Praktizieren von Aikido Zen bringt eine Befreiung von den Umstanden. "In alle Himmelsrichtungen offen", so beschreibt der ehemalige Samurai Musashi den Optimalzustand, den man heute Strömung nennt.

Unser Bestreben ist es, Freude, Effizienz, Kreativität, Aufgeschlossenheit, etc. zu erreichen. Aikido Zen gehört zur Familie der Kampfkünste Japans, deren eigentliches Anliegen es war, den Samurais zu ermöglichen, sich auch am Rand des Abgrunds von Leib und Seele ungehindert zu bewegen. 2. In der Mitte des Aikido Zen steht nichts anderes als das Know-how des sanften und fliessenden Geistes (Flow).

"Das Aikido ist Liebe", sagte der Gründer des Aikido, M. Ueshiba.

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