Frauenboxen

Damenboxen

Viele Beispiele für übersetzte Sätze mit "Frauenboxen" - Englisch-Deutsches Wörterbuch und Suchmaschine für englische Übersetzungen. Women's Boxing: Macht dich hübsch, kräftig und unbezwingbar. Perverse, schattige, unsportliche...

. das sind die Voreingenommenheiten gegenüber Boxerinnen. Im Jahr 2008 weigerte sich das International Olympic Committee, den Sport zu den Olympischen Spiele in Peking zuzulassen. Das Frauenboxen wurde erst vier Jahre später zur olympischen Kunst. Die Boxkämpfe der Damen sind seit dem XVIII. Jh. historisch nachweisbar. So waren natürlich auch bei den Showkämpfen auf englischsprachigen Messen mit dabei.

Trotzdem haben viele Weiber der Weimarer Republik den Boxsport für sich entdeckt - darunter bekannte Künstler wie Marlene Dietrich und Vicky Baum. Die Jahre 1933 bis 1945 war das öffentliche Verpacken allgemein untersagt. Nachdem der Sport nach dem Kriege schnell wieder an Beliebtheit gewann, dauerte die Rehabilitierung von über 50-jährigen Damen länger: Erst 1994 kam es im Zuge der ersten Hamburgischen Frauensport-Tage zu einem öffentlichen Boxturnier in einem seriösen Milieu.

Nach zwei Jahren, 1996, wurde der Breitensport für Damen endlich zugelassen, aber die erste Boxmeisterschaft für Amateure wurde erst im Nov. 2003, mehr als ein halbe Dekade später, durchgeführt. So vielfältig wie die Diskriminierung und das Vorurteil gegen das Frauenboxen, das nicht nur von Maennern gepflegt wird, sind auch die Hanebuechen:

Das Brustkrebsrisiko steigt, die Frau bekommt schnellere blaue Flecken und kann nicht so gut wie der Mann wegen der fehlenden Nackenmuskulatur (hier ist der berühmte "Bull's Neck" gemeint). Die Ursachen, warum eine Frau eine Box (und auch eine Box) bekommen sollte, sind oft ganz anders als der reine Wunsch nach Prellungen.

Das hat die Boxlegende Joe Edwards (echter Name Paul Maschke) in seinem Buch "Boxen. Es gibt keinen Sport, der "die junge Anmut, die geschmeidigen Bewegungsabläufe und den Gesundheitskern der Frauen besser erhält als das Boxen", ist er sich einig. Vereine wie die World's International Boxing Federation (WIBF) versuchen heute, die Vorzüge von Frauenboxen anstelle von Befangenheit zu ermitteln.

Darüber hinaus beweist der Kinofilm "Million Dollar Baby" (2004) mit dem Boxsport unter dem Titel Holly Swank in der Titelrolle, dass Boxsport viel mehr ist als nur Slamming. Swank beweist als harte Bergsteigerin und Bergsteigerin wie der Boxsport nicht nur physisch gesund macht, sondern auch die eigene Persönlichkeit kräftigt. Sie machte das Frauenboxen als holistisches Training für mehr Stärke, Durchhaltevermögen, Geschwindigkeit und ein verstärktes Selbstvertrauen bekannt.

Nichtsdestotrotz geht es nicht nur darum, den Körper beim Boxtraining zu stärken: Das Frauenboxen ist auch eine gute Art, die eigene Stärke zu fühlen, die eigenen Möglichkeiten auszuschöpfen und, was ebenfalls von Bedeutung ist, die angesammelten Angriffe und den Stress zu reduzieren. Weil der Boxsport auf die ganze Macht der Frau angewiesen ist - was starke Damen sonst gerne als "Zickigkeit" interpretieren würden.

Nicht zu vernachlässigen ist auch der Bodyshape-Effekt: Frauenboxen ist eine optimale Art, Energie zu verbrauchen und schöne, gut ausgeprägte Muskulatur zu errichten. Obwohl auf den ersten Blick eine Handtechnik zu sein scheint, erfordert das Boxtraining nicht nur schnelle Füße, sondern den ganzen Organismus, um die nötige Beweglichkeit für den Wettkampf zu erlernen.

Geistige und physische Kräftigung ist eine Sache - die Möglichkeiten der Notwehr sind die andere Hälfte des Frauen-Boxens. Daß dies keine Täuschung ist, zeigen die Damen des Newsgirls Boxing Clubs Turin im März 2016, als sie den so genannten "Pick-up Artists" den Streit um den Sprecher Roosh W. ankündigten: Der Amerikaner befürwortet unter anderem die Vergewaltigung im Privatbereich und hatte einen weltumspannenden Ruf zur Damenjagd laut.

Es waren 165 Treffen in 43 Staaten vorgesehen, nach denen die Boxer aus Toronto Roosh V und seine AktivistInnen offen den Krieg aussprachen. Auch die Toronto News Girls beweisen es mit ihrer Aktion: Durch das Trainieren wird neben der Abwehrmöglichkeit auch der Angriffsmut trainiert. Auch bei der Arbeit und im privaten Leben erscheinen Boxfrauen mit einer guten Charisma, die aus Selbstvertrauen und körperlichem Gleichgewicht erwächst.

Aber Frauenboxen hat keine Altersbeschränkung: Der Boxsport ist ein Kämpfer für Kalorien und überflüssige Kilos, aber für einen formschönen Body und nicht für unverhältnismäßige Muskeltonus. Das olympische Reglement schreibt vier Boxrunden mit je zwei Spielminuten und einer Minute Pause vor, bei den Männern drei Mal drei und mehr.

Auch für die Frau hat das Thema Arbeitssicherheit höchste Priorität. Auch wenn die Frau einen anatomischen Vorsprung in Sachen Tiefenschutz hat, sind Stanzen unter dem Gürtel genauso verboten wie bei Herren. Vom Schwer- und Mittelschwergewicht bis zum Leicht- und Fliegengewicht: Für Damen gibt es 17 unterschiedliche Gewichtsstufen (wie für Herren).

Traditionsgemäß ist der Boxsport strikt geschlechtssegregiert, aber auch Clubs wie z. B."" boxing.de" bietet nun "queer" Boxtraining jenseits aller Geschlechterdefinitionen an. Egal ob groß oder klein, ob Profi oder Anfänger: Der Boxsport ist eine der effektivsten Allround-Sportarten. Im Frauenboxen erhebt sich die eigene Person in den Kreis - und geht eindeutig als Siegerin hervor, wie die Boxerinnen aus Berlin wissen:

Die Jugendlichen antworten auf den Spruch " Boxtraining macht mich.... " ohne zu überlegen mit "schön", "fit", "sportlich", "cool", "schnell" und "clever". Kurzum: Je früher sich das Boxtraining als Sport für die stolzen Damen etabliert, umso mehr wird sich dieses Selbstvertrauen ausbreiten.

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