Ffp3

Vfp3

Sie werden als Partikelfilter-Halbmasken oder Feinstaubmasken bezeichnet und sind in die Schutzklassen FFP1, FFP2 und FFP3 unterteilt; FFP3-Atemschutzmasken sind für toxische, krebserregende und radioaktive Partikel geeignet. Die farblich gekennzeichneten Bänder machen den Schutzgrad der Maske gut sichtbar (rot = Schutzgrad FFP3 R D).

Müssen die Rettungsdienste bei so genannten "Infektionsfahrten" FFP3-Masken verwenden oder sind FFP2-Masken ausreichend?

Ist es für Rettungsdienste erforderlich, bei so genannten "Infektionsfahrten" FFP3-Masken zu verwenden oder sind FFP2-Masken ausreichend? Hier sind einige weitere Informationen über die Aktivitäten: 1) einige von ihnen sind zielgerichtete Transportreisen von Infektionskranken, andere nicht. D. h. das Pflegepersonal ist sich vor der Reise bisweilen nicht bewusst, ob es sich um so genannte Infektionsreisen handeln kann (Patient mit 2), die Wagen und das Rettungskräfte sind darauf vorbereitet, wenn die Informationen im Voraus bekannt sind 3) meist sind es auch Routinefahrten von Patientinnen (Transfers, Arztbesuche....) Der geringste Teil sind nicht-routine Reisen (Unfälle...) bei denen nach einer Infektionskrankheit feststellbar wird.

Lösung: Im Prinzip sind FFP2-Macks für Rettungsdienste nach den entsprechenden Vorschriften auch für luftübertragene Krankheitserreger der Gefahrengruppe 3 (Ausnahme: Viren) ausreichen. TRBA 250 "Biologische Agenzien im Gesundheits- und Sozialwesen", die auch explizit in Rettungsdiensten und im Krankentransport eingesetzt werden (Punkt 1. 4), ruft unter Ziffer 4.2. 10: Mit Luftkeimen behandelte Krankheitserreger, muss der Auftraggeber im Zuge der Risikobewertung ein Betriebskonzept zum Schutze der Arbeitnehmer vor Luftinfektionen definieren.

Sind die Patientinnen und Patienten mit luftübertragenen Pathogenen angesteckt und müssen Aktivitäten an oder in der Umgebung dieser Patientinnen und Patienten durchgeführt werden, müssen zumindest FFP2 Masken getragen werden. Dazu gehört beispielsweise die Betreuung und Behandlung von Patientinnen und Patienten mit Krankheiten, die durch luftübertragene Krankheitserreger verursacht werden, vor allem wenn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Hustenanfällen unterworfen sind.

Der Verzicht auf das Anlegen von FFP2 Masken kann im einzelnen Fall erfolgen, wenn bekannt ist, dass der betreffende Mitarbeiter über einen genügenden Impfschutz z. B. durch eine Schutzimpfung verfügen kann. Mundschutz ( "MNS") ist kein Atemwegsschutz und kann nicht vor dem Inhalieren von Sprühdosen geschützt werden, aber er ist ein effektiver Kontaktschutz gegen den Kontakt von Maul und Nase mit verschmutzten Händedruck.

Erfolgt die Tätigkeit bei luftübertragenen Erkrankungen und der Betroffene führt ein MRT mit sich, genügt es in der Praxis in der Regel, ein MRT gleichzeitig mit einer geeigneten Hygienemassnahme zu verwenden. Nicht zutreffend, wenn der Krankheitserreger der Gefahrengruppe 3 zuzuordnen ist. "Wird eine Patientin mit einer offenen Tuberkulose der Lunge während der Infektionsphase behandelt, ist ein Respirationsschutz zumindest der Kategorie FFP2 notwendig (Punkt 4.3.4).

Gleiches gilt für Influenzaviren; nach der Entscheidung 609 "Arbeitssicherheit bei nicht hinreichend impfbarer menschlicher Influenza" müssen in den nachfolgenden Ausnahmefällen FFP2 Masken getragen werden (Ziffer 6.3). 1 ): im Falle von Patientinnen und Patienten, die einen Erreger der Gefahrengruppe 3 haben oder als Verdacht eingestuft werden, - im Falle von Patientinnen und Patienten, die einen Erreger der Gefahrengruppe 2 haben oder die als Verdacht eingestuft werden, wenn sie keinen Mund- und Nasenschutz haben.

Bei Hustenreiz (Intubation, Aspiration) müssen jedoch FFP3 Masken getragen werden (Nr. 6.3.1). Weil jedoch die Art des Erregers im Rettungseinsatz oft noch nicht bekannt ist, wird in der Fachliteratur oft von Anfang an der höherwertige Atemschutz FFP3 für den Fall eines Verdachts auf eine aerogene übertragbare Infektionserkrankung angeraten.

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