Deutsches Fernsehen

Das deutsche Fernsehen

Das erste deutsche Fernsehen Das Erste ist heute ein komplettes Angebot rund um die Uhr; terrestrische Ausstrahlung über ein landesweites Digitalnetz der staatlichen Sender mit knapp 600 Kanälen in DVB-T (Digital Video Broadcasting), darüber hinaus analoge und digitale Ausstrahlung in Kabelfernsehnetzen, digitale Ausstrahlung über das ASTRA-Satellitensystem und Onlineausstrahlung als Livestream kontinuierlich und in bester Bildaufnahme. Das bedeutet, dass das Fernsehprogramm in nahezu jedem der 38 Millionen TV-Haushalte in Deutschland (Deutsche und EU-Bürger in Deutschland) zu sehen ist; sogar knapp 40 % der Deutschen und EU-Bürger in Deutschland sehen es jeden Tag.

Der erste erreichte 2016 einen Anteil von 12,1 Prozent und der am häufigsten besuchte Sender in Deutschland war das ZDF mit 13,0 - ZDF. Die Bandbreite geht von regelmässigen News - mehr als ein gutes Jahrzehnt "Tagesschau" und die "Tagesthemen" und Sportprogramme ("Sportschau" und "Sportschau live") bis zur grossen Samstagabend-Show, von Kritikmagazinen bis zu Unterhaltungsserien, von Kulturprogrammen am Sonntagabend bis zu Fernsehfilmen am Mitwochenende bis zu Kinospielfilmen am Freittag, von Familienprogrammen über Kirchen- und Musikprogramme.

Im Jahr 1959 waren die staatlichen Rundfunkanstalten durch Staatsverträge aller Länder dazu gezwungen, dieses Fernsehprogramm zu organisieren. In dem 1953 geschlossenen und seitdem mehrmals an die jeweiligen Gegebenheiten angepaßten TV-Vertrag der staatlichen Rundfunkanstalten sind die Programmgestaltung und die obligatorischen Quoten für die Lieferungen der teilnehmenden Rundfunkanstalten festgelegt. Seit den 1950er Jahren ist die Organisationszentrale das Erste Deutsche Fernsehen in München.

Bereits seit 1995 werden die Marketingaktivitäten für "Das Erste" in der heutigen Kommunikationsabteilung des Münchener Programmmanagements gebündelt. Die Programmleitung verfügt als Kontaktstelle für die schriftlichen und telefonischen Fragen zum Angebot des Ersten Deutschen Fernsehen über eine eigene Publikumsredaktion, die Vorschläge und Kritiken entgegen nimmt, weitere Auskünfte erteilt und Tipps zur Beschaffung von Filmen und Handschriften gibt.

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