Brauner Gurt

Bräune Gürtel

Kju (Sankyu), brauner Gürtel (Chairo-Obi). Braungürtel und erster Dan: Dülmännerinnen mit einem Behindertenzug G-Judo auf höchstem Niveau - Regionalsport Carina Niemeyer (21) und Michaela Stutz (31) aus Dülmen sind recht bescheiden. Das Händeschütteln schüchtern, die Stimme ziemlich mager. Aber wenn Carina die weisse Judokleidung mit dem Braungürtel oder Michaela auch mit dem Schwarzgürtel bindet, sind die beiden G-Judoka in ihrem Element. Der G-Judoka ist ein echter Hingucker.

Schnellstmöglich", sagt Michaela Stutz.

"â??Das ist sensationellâ??, sagt Bus Bernard Freitag. In diesem Jahr will Carina Niemeyer ihrem Trainingspartner eifern. Der 21-Jährige will von Ende Juli bis anfangs Dezember die drei erforderlichen Tests wie Steh- und Bodentechnik und eine dazugehörige Katas, einen vorgegebenen Bewegungsablauf, absolvieren und damit auch den Schwarzgurt erreichen.

Micheala Strutz sucht den zweiten Däne. Schulungsleiter Freitag: "Die Wartezeiten sind zu Ende. Michaela kann jetzt die Untersuchung machen. Am Dienstag gehen nicht behinderte Judokas von DJK Deutschland auf die Matte. Niemeyer, der in der Gewichtskategorie 72 bis 78 kg starten wird, und Manfred H. Manfred H. R. Stutz in der Gewichtskategorie 49 bis 52 kg haben derzeit beide eine Einladung des Bundestrainers zur Internationalen Deutschen Einzel-Meisterschaft, die am Sonnabend, den 28. April, in Berlin stattfindet.

Die British Open erwarten Ende September die beiden Europameisterinnen, bei denen parallel die Europameisterschaften austragen werden. Auch ihr Ausbilder Bernard Freitag, der selbst einen schwarzen Gürtel trägt, ist zuversichtlich, dass seine beiden Schützlinge es bis zum letzten großen Einwurf schaffen werden. A propos Werfen: Michaela Stutz, die als Bildschirmdruckerin in den Karthaus-Werkstätten für Behinderte tätig ist, ist besonders vielseitig. "Carina Niemeyer, die den ganzen Tag in der Bio-Baumschule der Karthaus-Werkstätten arbeitet, attackiert lieber von der rechten Hand ihrer Gegnerin.

Übungsleiterin Freitag: "Sie versucht oft einen gemischten Wurf, eine Methode, die aus drei unterschiedlichen Teilen besteht. "Wenn das nicht funktioniert, hat Niemeyer natürlich andere Methoden zur Hand. "Michaela hat gemerkt, dass das meine Raserei ist." Da ist Carina Niemeyer ziemlich nervös: "Dann glaube ich mir, dass immer alles in Ordnung sein wird.

Das ist der einzige Weg, wie Carina und Michaela dort anfangen können", so DJK-Trainer Freitags weiter. Und Carina Niemeyer: "Das wäre ein großer Wunsch. Auch Nichtbehinderte können bei uns trainiert und, je nach Beeinträchtigung, judoähnliche Bewegungsabläufe ausgeführt werden. ? Gruppe 1: Juden, die aufgrund ihrer Behinderungen auch mit nicht behindertem Juden üben und Judo-Techniken (80 bis 100 Prozent) gut einführen.

2: Jüdische Menschen, die aufgrund ihrer Behinderungen in begrenztem Umfang Judotechniken (50 bis 80 Prozent) anwenden und in Gruppen für Behinderte ausbilden. ? Gruppe 3: Judo, die wegen ihrer Behinderungen mehr als nur eine Form des Spiels praktizieren. Die Judokas können weniger als 50 vom Hundert der im Judo-Fähigkeitstest genannten Methoden ausprobieren.

Auch interessant

Mehr zum Thema