Boxen Deutschland

Boxsport Deutschland

Die Seiten in der Kategorie "Boxen in Deutschland". Boxsport in Deutschland: Die Wirtschaftskrise als Gelegenheit Das deutsche Boxen ist in schlechter Verfassung. Wenn man den Stand des Boxsports in Deutschland nachvollziehen will, muss man sich umdrehen. Das war der Anfang des "goldenen Zeitalters" im professionellen Boxsport in Deutschland. In den neunziger Jahren wurde Deutschland dank Maske zum Boxparadies.

Der Veranstalter Wilfried Sauerland unterzeichnete nach der großen RTL-Zeit einen Exklusiv-Vertrag mit der ARD, der zehn Events pro Jahr ausstrahlte.

Zeitgleich zum Sauerland wuchs die Promotion der Universität Hamburg mit Dariusz Michalczewski, Regina Halmich, den Brüdern Klitschko und Felix Sturm auf. In Deutschland haben 20 WM-Champions, ARD, ZDF und RTL nahezu jedes Woche in großen Stadien ihr verdient. Aber dann kam der Zeitpunkt, als der Supermarkt gesättigt war und die Besucher sich fragten, warum sich die vielen Meister nicht gegenseitig bekämpften.

Statt gemeinsam zu arbeiten, beschuldigten sich Universal und Sauerland der schlechten Zusammenarbeit. Im Jahr 2013 musste der ehemalige grösste Boxerstall Europas Konkurs angemeldet werden. Das Sauerland hat überlebt, war aber durch fehlende TV-Einnahmen zum Personalabbau und zur Aufgabe der Unternehmenszentrale in Berlin und zur Trennung von bekannten Jägern verpflichtet. In finanzieller Hinsicht geht der Boxsport in Deutschland derzeit wieder direkt in die Vormaskenzeit.

Witness ist der einzige verbleibende WM-Meister, hat aber nur einen zweitklassigen Weltmeistertitel. Neben dem "regulären Weltmeister" hat die World Boxing Association auch einen " Supermeister ". Sein Name ist George Groves im Super-Mittelgewicht und er steht im Endspiel der World Boxing Super Series, einem vom Sauerland ins Leben gerufenen Wettbewerb, an dem die Besten der Weltrangliste teilnehmen.

Wie im Sauerland sieht King, der unter anderem für Tyson und andere Leute geworben hat, aus wie ein Überbleibsel aus längst vergangenen Jahren. Doch die vielzitierte deutsche Profi-Boxkrise hat auch gute Folgen: Damit sind die Fights viel ausgeglichener als in der Blütezeit des Universums und des Sauerlandes. Daraus ergeben sich interessante deutsche Duelle, die es vorher nicht gibt.

Den geheimen Hauptfight am Samstag Abend in Hamburg bestreiten zwei Lokalmatadore, die vielleicht nicht die besten Booker der ganzen Weltgeschichte sind, aber auf einem ähnlichen Niveau: Sebastian Formella und Angelo Frank. Die Besonderheit des Duells: Beide Gegner kämpfen nicht in Vollzeit, haben aber dennoch einen "richtigen Job", mit dem sie ihren Unterhalt erwirtschaften.

"Die" Hafen-Basti" gegen "Zirkus-Angelo" Forum, Kampfbezeichnung "Hafen-Basti", Arbeiten im Hamburgischen Seehafen, Frank steht meist im Ring des Familienunternehmens "Zirkus Europa". Die Tatsache, dass zwei Semi-Profis als vielversprechende deutsche Boxer gelten, sagt viel über den Stand des Sportes aus. Die Hälfte des Hafenpersonals steht hinter ihm, und die große Circusfamilie Frank jubelt ihrem Engel zu.

Auch Formella und Frank haben viel Erfahrung und wissen sich aus der Amateurzeit. Nicht mehr so viele dt. Meister, aber wesentlich mehr Fights auf gleicher Höhe. Passionierte Profiboxer wie Formella und Frank verdienen eine bessere Bezahlung für ihre Leistung - auch wenn sie mit ihrem eigenen Schicksal sehr glücklich sind und ihren normalen Job wahrscheinlich nicht abgeben würden, selbst wenn sie nur vom Boxen leben würden.

Wer sieht, was derzeit in deutschsprachigen Boxrings als Top-Leute dargestellt wird, kann sich nur überraschend sehen lassen. Eine kontinuierliche Entwicklung von Jägern ist aufgrund fehlender Qualitäten und talentierter Nachkommen nicht möglich. Der Veranstalter will Boxabende durchführen, natürlich unter Teilnahme deutscher Kämpfer, oder wenigstens "deutsche Boxer" (Sturm, Michalczewsky und Abraham Grüße).

Der erste Schwergewichts-Weltmeister Deutschlands nach Max Schmeling (ohne Reisepass ) war mehr als beschämend! Doch die Macher der Boxszene in Deutschland kühlen sie ab und sind auf sich selbst gestellt. Das Boxen auf der einen Seite und das Schachspiel auf der anderen Seite sind kein Sport. Das Boxen auf der einen Seite und das Schachspiel auf der anderen Seite sind kein Sport.

Mehr zum Thema