Bodybuilding

Muskelaufbautraining

Der Bodybuilding ist ein Sport mit dem Ziel der aktiven Körperformung. mw-headline" id="EtymologieEtymologie[="mw-editsection-visualeditor" href="/w/index.php ? php?title=Bodybuilding&

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Bodybuilding ist ein sportlicher Wettkampf mit dem Zweck der aktiveren Körperformung. Jemand, der sich dieser Tätigkeit verschrieben hat, wird Muskelaufbauerin oder Körperbauerin benannt. Bodybuildingsport wird oft als Krafttraining angesehen, aber genau betrachtet weicht es vom Krafttraining dadurch ab, dass es beim Bodybuilding in erster Linie um Körpermodifikationen und erst in zweiter Linie um Stärke geht.

Das Bodybuilding wird sowohl von Mann als auch von Frau praktiziert. Beim Bodybuilding finden Wettkämpfe statt, bei denen die Wettkämpfer ihre Karosserien einer Fachjury vorstellen, die für ihr Auftreten mit Punkten belohnt wird. Auf diese Wettkämpfe stellen sich die Körperbauer durch eine Mischung aus Muskelaufbautraining und Spezialnahrung zur Reduzierung von Körperfett, -ölen und -bräunung ein.

Bodybuilding-Training ist ein Kraftsport, dessen wichtigstes Ziel die gewünschte Transformation des Organismus ist. Die daraus resultierende Festigkeitssteigerung ist für die meisten Aufbauhersteller nur ein begrüßenswerter Seiteneffekt. Bodybuilding beinhaltet in der Regel ein Training mit acht bis zwölf Trainingseinheiten pro Set, während das maximale Training mit höheren Belastungen, aber weniger Trainingseinheiten (ein bis fünf) verbunden ist.

Deshalb wird beim Bodybuilding, das in der Regel einmal pro Woche stattfindet und bei dem bei jeder Trainingssitzung verschiedene Muskeln geschult werden, oft ein Split-Training durchlaufen. Die dem Bodybuilding dienende Diät wird in die Phasen Masse und Definition untergliedert. In der Regel sollte der Aufbauer 1,5 bis 2 Gramm Protein pro Kilo aktive Masse pro Tag liefern.

Zur Aufrechterhaltung eines anabolischen Zustandes in der Nacht, die meisten Körperbauern noch etwas vor dem Schlafengehen konsumieren, dass ein langsames verdaubares Eiweiss wie Kasein beinhaltet. In der Regel sind sie in Pulverform, in Form von Tabletten oder in Form von Tabletten erhältlich. Beide Zielsetzungen werden dadurch erfüllt, dass die Gewichte von Proteinen, Kohlehydraten und Fettsäuren in der Nahrung aufeinander abgestimmt werden, wie zum Beispiel in der sogenannten "anabolen Ernährung", bei der Fette, dann Proteine, den grössten Teil der Nährstoffversorgung ausmachen und die Kohlenhydratversorgung reduziert wird.

Im Gegensatz zu einem weit verbreiteten Argument, dass tierische Proteine besser zum Bodybuilding als pflanzliche Proteine taugen, konnten die Forscher keine Beweise dafür vorfinden. Dementsprechend populär ist bei Kraftsportlern eine Mischung aus Weizenprotein wie Seitan und Sojaprotein wie Tofu im Maßstab 1:2. Auch wenn der Aufmerksamkeitsgrad in den vergangenen Dekaden durch die Fitness-Bewegung stark gestiegen ist, wird er von der Bevölkerung mehr als Anziehungspunkt denn als Wettkampfsport empfunden (siehe Kapitel Bodybuilding als Lifestyle).

Dies könnte daran gelegen haben, dass das Konzept des Sportes im Allgemeinen mehr auf dem Abgleich von Stärke, Belastbarkeit und Koordinierung beruht als auf der Darstellung von Trainingskörpern, die stärker mit Schönheitswettkämpfen verbunden ist. 6] Viele Aufbauhersteller unterschreiben deshalb Sponsorverträge oder öffnen Fitness-Studios und Nahrungsergänzungsgeschäfte, um ihren Unterhalt zu verdienen.

Aufbauhersteller der Jugendklasse beim sogenannten "Posedown" stellen ihre Karosserien in Wettkämpfen vor. Grundlage der Klassifizierung sind die Vorschriften des IFBB und des DBFV nach dem entsprechenden Bodybuildergewicht: Bodybuilding-Verbände, die eine Größenklassifikation bei Herren betreiben, sind keine anerkannte Sportvereinigungen und nicht Mitglied im Weltbund IFBB. Erst dadurch kann sich ein Aufbauhersteller beispielsweise für den international ausgeschriebenen Bodybuilding-Wettbewerb Mr. Olympia bewerben, der als die größte Anerkennung im Profibodybuilding angesehen wird.

Das bedeutet die gleichmässige Entfaltung beider Hälften des Körpers, auch wenn der Ausdruck oft als ästhetisch mißverstanden wird. Damit auch Männer mit gemischten Figuren an Wettkämpfen teilhaben können, wurden in den 90er Jahren neue Fitness-Kategorien geschaffen, nachdem die Zahl der Teilnehmer am "klassischen Bodybuilding" stark zurückgegangen war. Die NABBA ordnet die unterschiedlichen Klassen von Figurenklassen (Fitness, Performance etc.) anhand einer vorab durchgeführten "Sichtung" ein, während die DBFV für die sogenannte "Classic Bodybuilding Class" ein gewisses Körpergewichtsverhältnis ermittelt.

Hier ist die Messe nicht mehr das wichtigste Bewertungskriterium und die Chancen sind größer als in den klassischen Bodybuilding-Klassen. Das Bodybuilding wurde vorübergehend in das Weltspielprogramm aufgenommen, aber vom International Olympic Committee (IOC) nie als olympischer Sport erkannt. Die bedeutendste Sportveranstaltung im Bodybuilding ist der Mr. Olympia Wettbewerb.

Erfolgreichster deutscher Aufbauhersteller ist Dennis Wolf, der Jusup Wilkosz (er wurde 1984 Dritter) bei Mr. Olympia 2013, aber 2014 mit dem Erfolg von Arnold Classics in Columbus, Ohio, hinter sich gelassen hat. Namhafte Profis sind Günther Schlierkamp, Markus Rühl, Ronny Rockel und Dennis Wolf. Für den Bereich Bodybuilding gibt es eine große Auswahl.

Arnold Schwarzenegger wurde in Österreich geboren und hat sich als siebenmaliger Mr. Olympia und durch weitere erfolgreiche Auftritte auch außerhalb der Bodybuilding-Szene einen Namen gemacht. Andere große Namen der Szene, wie Steve Reeves, Lou Ferrigno und Ralf Möller, haben ihre Hollywood-Karrieren letztlich dem Bodybuilding zu verdanken. 2. Durch das Dopingproblem entstand Ende der 90er Jahre die Initiative "Natural Bodybuilding".

Prominenter Repräsentant der Gruppe ist der Aufbauer und Autor Berend Breitenstein, der 2003 den Deutschen Natur-Bodybuilding & Fitness Verband (GNBF) ausgründete. Die International Natural Bodybuilding Association (INBA), die International Natural Bodybuilding Fitness Federation (INBF) und die UIBBN sind weitere Vereinigungen, die in ganz Europa im Bereich "Natural Bodybuilding" tätig sind.

Trotzdem wird oft der Anschein vermittelt, dass professionelles Bodybuilding ohne Doping auskommt. Doch nach dem Wegfall der Stoffe gehen diese Muskelgewinne in der Regel auf ein normales Niveau zurück. Oftmals kommt es zu negativen Rückmeldungen aus der Umgebung ("aber Sie haben wieder abgenommen") und zur Ernüchterung des Athleten. 11 ] Neben Änderungen im Erscheinungsbild des Körpers gibt es oft auch Änderungen im Verhalten aufgrund des Hormonverzehrs, wie z.B. übertriebene Agressivität.

Die Einnahme von Dopingmitteln, Hormonen und/oder Dehydriermitteln (Diuretika) verursacht bei Körperbauern regelmässig schwerwiegende Seiteneffekte. Die Dopingtests werden in Deutschland nach den Vorgaben des International Olympic Committee (IOC), des DSB und des IFBB (International Federation of Bodybuilding & Fitness) durchführt. Auch zwischen den einzelnen Turnieren werden die Dotierungskontrollen des GNBF mit zum Teil einem Lügendetektor durchlaufen.

18 ] Selbst bei Bodybuildern, die trotz der oben erwähnten schwerwiegenden Gefahren recht optimistisch sind, "raten wir von der Verwendung von Psychopharmaka durch Menschen bis zum 21. Oft sehen wir Athleten mit nach vorne gedrehten Schulter- und Armmuskeln, die durch ein verstärktes Brust- und Bauchmuskeltraining im Vergleich zu den Rückenmuskeln hervorgerufen werden.

Auch bei vielen Körperbauern kommt es zu hohem Blutdruck. Weil reines Bodybuilding in der Regel nur Muskelaufbautraining und kaum Ausdauertraining beinhaltet, ist die so entstandene Muskel- oder -masse nicht mit dem kardiovaskulären System verbunden. Das Krafttraining selbst erfordert das Herzmuskel, in der Regel aber nur die Entwicklung der linken Ventrikel. Gelegentlich wird Synthetol von Körperbauern eingenommen. Allerdings werden Silikonimplantate in den Busen von weiblichen Körperbauern toleriert und sind sehr verbreit.

In der Fitness-Szene, die durch den Fitness-Boom in den 80er und 90er Jahren immer mehr Bereiche und immer mehr unterschiedliche Bevölkerungsschichten erfasst hat, spielt die Bodybuilding-Szene nach wie vor eine Sonderstellung im engen Sinn. Anders als in anderen Bereichen der Fitness-Szene, in denen körperliches Training, Fitness, Spass und "Feeling" oft die wichtigsten Ziele sind, konzentrieren sich viele Bodybuilder auf einen gefeierten Körperkult: die "Selbstgestaltung" eines perfekt funktionierenden Bodys, ein starkes Ästhetikbewusstsein, Posen (demonstrativ "zeigen" oder "beeindrucken") mit einem äußerst figurbetonten Body im täglichen Leben.

Der Bodykult, der fetischähnliche Merkmale annimmt, wird für viele Bodybuilding-Fans zu einem entscheidenden, zeitraubenden und Identitäts schaffenden Bestandteil ihres Auftritts. Das Feiern dieses Kults geht oft weit über das Bodybuilding hinaus. Die Außengestaltung mittels Bodybuilding wird in der Regel durch den Einsatz von Sonnenstudios und Kosmetikunterstützen.

Dies ist um so beachtlicher, als Bodybuilding eine von männlichen Personen dominierte Sphäre ist. Das, was für den Menschen in der abendländischen Kultur lange Zeit sehr ungewohnt war und ist, wurde und wird von Bodybuildern übermäßig gelebt und kultiviert: Es ist anzumerken, dass heute auch in der gesamten Männergesellschaft die Neigung wächst, der Formgebung des Organismus und des Erscheinungsbildes mehr Bedeutung beizumessen (um die Anziehungskraft aus eigener Anschauung zu erhöhen), wenn auch oft nicht in dem Ausmaß und der Weise, wie es in der Bodybuilding-Szene üblich geworden ist.

Zugleich aber führt diese neue maskuline Einstellung zum Bodybuilding -Kontext zu einem der bürgerlichen europäischen Überlieferung verpflichteten Style, denn der neue Bodykult feiert einen Extremkult der Männlichkeit. Dass Bodybuilding ein Kunstwerk am eigenen Leib ist, unterstreichen sowohl die zahlreichen Schriftsteller als auch die Aufbauer selbst. "David L. Chapman, Biographie des ersten Aufbauers Eugen Sandow (1867-1925), schreibt über Sandows Posingkür um 1900: "Der Athlet hatte seine plastischen Posen längst zum Mittelpunkt seiner Tat gemacht, nicht sein Gewichtheben oder seine Stärke".

27] Vor diesem Hintergrund charakterisierte Charles Gaines, Schriftsteller des Büchers und Filme Pumping Iron, Bodybuilding 1974 als "ästhetisch statt athletisch" und definierte es als "athletisches Training des Körpers für den künstlerischen Wettkampf". 28] Der Geisteswissenschaftler Jörg Scheller bringt das zeitgenössische Bodybuilding der formalen Kunst und Kulturtheorie nahe, da es sich nicht mehr an mythischen Modellen orientiert, sondern auf einer extremen, irritierenden, selbstreferentiellen ästhetischen Grundlage steht und das Mittel - den Leib - als Message deklariert.

29 ][30] Deshalb trennt er Bodybuilding strikt vom Golf. Die Bodybuilderin ist "eine Persönlichkeit, die Sportmethoden für die Autoplastik einsetzt". 31 ] Im Allgemeinen kann Bodybuilding im Gegensatz zum sportlichen Training wie folgt definiert werden: Diese Pose wird von Profis trainiert, wie der Tänzer vor einer Performance. Immer wieder üben Aufbauer vor dem Spiegelbild, um ihr Auftreten zu vervollkommnen.

Hinsichtlich der äußeren Form des Menschen im Rahmen der Bodybuilding-Szene ist das Pimpen ("Pimp My Body") fast gleichbedeutend mit dem sogenannten "Bodystyling" mit dem Anspruch, eine auffällige, attraktive und beeindruckende Form zu schaffen. Auch gibt es Körperbauer, die sich klar von dieser Posen- und Zuhälterkultur abgrenzen und Bodybuilding und Bodystyling mit dem Anspruch machen, sich in ihrem eigenen Body besser zu fuehlen und sie an ihre eigenen aesthetischen Ideen anzugleichen.

Zu Beginn der 90er Jahre entwickelte sich eine typische Bodybuilding-Mode, die sich zunächst als komfortable, breite Sportkleidung in Fitness-Studios ausbreitete. Dieser Style ("American Sportswear") wurde in den 90er Jahren zunehmend von Bodybuilding-Fans außerhalb der Ateliers als Straßenkleidung verwendet. Sie wurde zur repräsentativen Lifestyle-Kleidung der Bodybuilding-Szene. Inzwischen etablierte Bodybuilding-Marken wie "Uncle Sam", "Platinum" und "Gorilla Wear" haben Kult-Status erreicht.

Die Sakkos sind zu einem repräsentativen Symbol in der Branche und darüber hinaus geworden. Auch Bodybuilder-fit Trikots von Produzenten wie "Hot Bodz" und "Rouven Permesang" sind erhältlich. Unter den jungen Hobby-Bodybuildern weit verbreitete T-Shirts mit Slogans wie "Shut up and squat", was "shut up and squat" bedeutet, aber auch Parodien wie "Trenzformer", eine Verdrehung der Transformatoren mit dem Nachnamen des berühmten Bodybuilder Peter Trenz.

Eugen Sandow und die Anfänge des Bodybuilding (Champaign, IL: University of Illinois Press, 1994), Reprint 2006, ISBN 0-252-07306-1, Charles Gaines, George Butler: Bodybuilding der Masterklasse. Karosseriebau in der DDR. Bei Jannis Plastargias: Bodybuilding zur Selbstwertstärkung. Über die ästhetische Wirkung von Bodybuilding. Kulturelle Geschichte des Bodybuilding.

Deutschsprachige Länder: International (Englisch): Highspringen ? Geschichte - 1870 bis 1890er Jahre. Zurückgeholt am 1 8. Jänner 2015: "Im Jahre 1881 prägte Robert J. Roberts, ein Mitarbeiter des Bostoner YMCA, den Begriff "Krafttraining" und entwickelte Trainingskurse, die den heutigen körperlichen Trainingseinheiten vorgreifen. "Hochsprung ? K. M. M. M. Mangano, S. Sahni, D. P. Kiel, K. L. Tucker, A. B. Dufour, M. T. Hannan: Die Schützlinge sind unabhängig von der Ernährung mit der Gesundheit des Bewegungsapparates verbunden: die Framingham-Studie der dritten Generation.

Höchstspringen ? Art ist für uns prungvoll, Bernd Wedemeyer-Kolwe (ed.): Kräftekörper - Korpus. Körperliche Kultur und Fitness verstehen, sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart. Hochschuldruckerei 1995. ý Hochschuldruckerei Preisgeld und Spitzenverdiener im Bodybuilding 2011. find-fitness.de. Zurückgeholt Freitag, 29. Juni 2012. Hochsprung an: Udo Ludwig, Klaus Brinkbäumer, Alfred Weinzierl: Alle guten Körper hier.

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