Bluterguss am Auge Behandeln

Augenverletzungen Behandlung

Wenn der Bluterguss nachlässt, verschwinden in der Regel auch die Symptome. Kalte Behandlung. Heute habe ich einen blauen Fleck auf einem Augenlid entdeckt. Hausmittel spielen eine wichtige Rolle bei der Behandlung von Blutergüssen. - Ein solcher Schaden manifestiert sich durch einen blauen Fleck im oder am Auge.

Es handelt sich immer um einen dringenden Notfall, der so schnell wie möglich ophthalmologische Behandlung erfordert.

Augentropfen

Eine Augenverletzung kann alle Augenstrukturen vom Lid über Tränenwege, Konjunktiva, Cornea oder Retina bis zum Augenhintergrund, den umliegenden Muskeln und dem Sehnerven beeinträchtigen. Man unterscheidet zwischen oberflächlichen und perforierenden (intraokularen) Schäden. Augenschäden können durch Unfälle und äußere Einflüsse wie das Durchdringen von fremden Gegenständen, stumpfen Schlägen, Schnitten, Wärme und gefährlichen Medien entstehen.

Häufigste Ursache für Augenschäden sind fremde Gegenstände, die bei Freizeitbeschäftigungen oder Verkehrs- und Arbeitsunfällen ins Auge gelangen (meist Metallteile beim Schweißen). Häufig kleben diese Fremdstoffe in der Cornea oder Sklera. Kleine Körner von Sand, Schadinsekten und Pflanzenteilen, die vom Winde ins Auge getragen werden, können sich unter dem Augenlid verhaken und dann mit jedem Augenzwinkern über die Cornea ritzen und ein Gefühl von Fremdkörpern erzeugen.

Auch Fremdkörper können Krankheitserreger übertragen und eine Entzündung im Auge verursachen. Quetschungen der Augen und Quetschungen um die Augen sind auch häufige Verletzungen der Augen. Auch bei Nasen- oder Schädelbruch kann es zu Blutergüssen kommen. Andere Gründe für Augenschäden können Verbrennungen mit Säure und Bases sein.

Aufgrund des Lidreflexes sind Verätzungen durch Feuer oder heisse Brüden in der Regel auf die Augenlider beschränk. Bereits eine kurze Zeit, in der das Auge starkem UV-Licht wie einem ungeschützten Einblick in die Schweissflamme, die Bergsonne oder auf sonnigen Schneefall in grossen Höhe, kann zu einer Beschädigung der Hornhautschicht kommen.

Auch bei der Entbindung können Augenschäden auftreten. Oberflächenverletzungen sind Quetschungen und Fremdkörper, die nur in die Konjunktiva oder unter den Augenlidrand eingedrungen sind und von einem Arzt verhältnismäßig leicht zu entfernen sind. Eine Schädigung der Lider ist auch eine Oberflächenverletzung des Auges. Wurde die Retina, die Hornhaut oder auch der glasartige Körper geschädigt, handelt es sich um perforierende Augenschäden, die schwerwiegende und chirurgische Eingriffe erfordern.

Häufigste Auslöser für Verletzungen der Augen sind Stacheln und Schnittverletzungen, z.B. durch Glasschäden wie durch Stürze, platzende Blasenflaschen oder zerbrochene Frontscheiben, sowie Hammer- und Meisselverletzungen. Vor allem bei der letztgenannten Art der Schädigung kann sich ein Fremdgegenstand im Auge festsetzen. Bei einer Augenverletzung hängen die Symptome von der Entstehung und dem Schweregrad der Schädigung ab.

In der Regel führt eine Irritation jedoch dazu, dass das Auge zu Wasser wird, die Konjunktiva rot wird, der Betreffende häufiger blinzelt und ein Gefühl von Fremdkörpern entsteht. Feste Fremdkörper verursachen erhöhte Schmerzzustände, das Auge gerötet sich kräftig, die Augenlider schliessen sich wie Krämpfe und können aufquellen. Auch das unversehrte Auge spricht in der Regel an. Astigmatismus zum Beispiel führt zu heftigen Beschwerden, da die oberflächlichen Verletzungen die Nervenendigungen freilegen, über die das Augenlid beim Blinzeln des Augenlides streicht.

Prellungen in der Umlaufbahn verursachen schwere Beschwerden und können zu einem Verlust des Sehvermögens und Doppelbildern führen. Eine Netzhautablösung macht sich zunächst durch Blitze und Punkte bemerkbar, bei stärkerer Ablösung kann eine "schwarze Wand" oder ein "schwarzer Vorhang" vor dem Auge entstehen. Oftmals kann die Diagnostik einer Augenschädigung bereits oberhalb der erkennbaren Schäden erfolgen.

Oftmals durchdringen Fremdkörper jedoch das Auge oder sind besonders gering, so dass sie mit bloßem Auge nicht auffallen. Quetschungen können zu Quetschungen des Augenhintergrundes führen, die auch nicht unmittelbar ersichtlich sind. Meist sind dies kleinere Unfälle, die entweder auf ambulanter Basis versorgt oder selbständig geheilt werden können.

Allerdings sind etwa 15 % der Patienten mit schweren Verbrennungen oder Verbrennungen am Augapfel betroffen, die zu Folgekomplikationen wie Blindheit führen können. Deshalb werden die verletzten und unverletzten Patienten mit unterschiedlichen Prozeduren neben der Oberflächenbeobachtung und der Unfallaufzeichnung begutachtet. Bei unbehandelten Augenschäden kann es zu Narbenbildung, Hornhauttrübung und dauerhaften Fehlsichtigkeiten kommen.

Zum Öffnen und Prüfen des Auges werden zunächst schmerzlindernde Tropfen gegeben. Im Falle von Blutergüssen wird vor allem der Winkel der Kammer und - bei erweiterter Pupillengröße - das Innere des Auges betrachtet. Die Kammerneigung liegt zwischen der Cornea und der Iris und sorgt für den Abfluss des wässrigen Humors, der durch das Auge abfließt. Eintretende Wunden und Fremdobjekte können mit fluoreszierenden Tropfen und dem Spaltlichtmikroskop visualisiert werden.

So können beispielsweise Schädigungen des Sehnerven durch eine gestörte Reaktion der Pupille festgestellt werden. Die Computertomografie (CT) der Umlaufbahn und des Kopfes kann auch Informationen über die Verletzung des Sehnerven und über tiefliegende oder kleine Fremdobjekte liefern. Prellungen (Hämatome) führen dazu, dass das Auge vorsteht, die Mobilität beeinträchtigt wird und der Intraokulardruck oft steigt. Sowohl blutende als auch stark penetrierte oder besonders kleine Fremdstoffe können mit einer Ultraschall-Untersuchung nachweisen.

Die oberflächlichen Schäden können in der Regel auf ambulanter Basis behandelt oder selbständig geheilt werden. Fremdstoffe lassen sich in der Regel leicht durch Herunterklappen des Augenlids entfernen, wenn sie nicht bereits durch den Augenschutzmechanismus (Lidschlag, Tränenfilm) ausgewaschen wurden. Oberflächensitzende Fremdstoffe können auch vom behandelnden Arzt mit Hilfe einer Lanze abheben. Feinste Späne, die nicht tief in die Konjunktiva eindringen, werden mit einem Feinbohrer abgetragen.

Meistens sind Blutergüsse jedoch oberflächlich auftretende Augenschäden, die von selbst ausheilen. Oberflächenschnitte oder Brüche heilen selbständig oder können mit feiner Naht vernäht werden. Ist das Augenlid geschädigt, wird oft auch der benachbarte Tränenweg geschädigt. Einrisse in der Konjunktiva werden ebenfalls vernäht, sofern keine darunter liegende Struktur in Mitleidenschaft gezogen wird.

Hornhautabrieb heilt in der Regel von selbst. Die Augen müssen ausgespült werden, vorzugsweise mit der sogenannten Ringer-Lösung (isotonische Kochsalzlösung), sonst mit Trinkwasser. Größere Partikeln sollten beseitigt und das Auge bedeckt werden. Perforierte (intraokulare) Wunden müssen so schnell wie möglich chirurgisch therapiert werden. In der Regel wird dies in Allgemeinnarkose durchgeführt. Weil eingedrungene Krankheitserreger zu schweren Augenentzündungen führen können, werden dann antibiotische Mittel eingesetzt.

Mit Blutergüssen (Hämatomen) in der Umlaufbahn nimmt der Augendruck oft alarmierend zu. Die Behandlung von Sehnervverletzungen erfolgt zunächst mit hochdosierten Cortisonpräparaten, um die Schwellung des Sehnerven zu reduzieren. Quetschungen, Schnittwunden oder andere Gegenstände können die Optik beschädigen oder verschieben. Im Falle von schwerwiegenden Unfällen werden Linsen und Glasreste chirurgisch entnommen und eine künstliche Kontaktlinse eingelegt.

Wenn Fremdkörper in den Augenglaskörper eingedrungen sind, muss dieser entfernt werden (Vitrektomie). Bei intraokulären Schädigungen können erhebliche Schwierigkeiten sogar zur Blindheit führen. Getragene Krankheitserreger können zu schweren Infektionen und eitrigen Verkapselungen (Abszesse) führen. Selten, aber manchmal gravierende Konsequenzen von Augenschäden können sein: Konjunktivitis und Hornhautentzündung durch Keimeintrag, Glaskörperveränderung, Netzhautablösung, Schädigung des Sehnerven durch Anschwellen, Glaukom durch Quetschung und Verstopfung der wässrigen Flüssigkeit im Raumwinkel.

Mit einfachen Mitteln können Sie einigen Augenschäden vorzubeugen.

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