Antiquitäten

alte Kunstwerke

Bei Morris Antiques finden Sie eine wunderbare Auswahl an englischen Antiquitäten. Die Antiquitäten Eichinger handeln mit allem, was schön und wertvoll ist. antiquitätenhandel ">Antiquitätenhandelspan class=""mw-editsection-bracket">[Bearbeiten> | /span>Quellcode bearbeiten]> Antiquitäten (von lateinischen Antiquitäten "Antike"), auch als Antiquitäten oder Seltenheiten überholt, sind Objekte, meistens kunst- oder handwerklichen Charakters, die je nach Stil wenigstens 100 Jahre alt sein sollten. Diese Objekte müssen jedoch nicht unbedingt als Sammlerstücke von angemessener Handwerkskunst oder Materialqualität konzipiert worden sein, sondern können sich im Lauf der Zeit mit angemessener Rarität und entsprechendem Zeitalter zu begehrten Antiquitäten auswachsen.

Die Antiquitäten wurden bereits in der frühen Zeit und in der Altertumsgeschichte handelt . Der Antiquitätengeschäft hat sich neben den reinen Sammlerinnen und Sammlern vom Lumpensammler zum heutigen antiken Handwerk entwickelt, das sich vor allem auf gewisse Fachgebiete konzentriert. Beliebte Themen sind Trödelmärkte und Versteigerungen sowie Events wie Münzenmessen oder TV-Shows wie Cash for Rares oder Art and Carding.

Mit Kunstgegenständen (Gemälde, Skulpturen, etc.) gibt es einen nahtlosen Wechsel zwischen der alten Kunst und dem Antiquitätengeschäft. Die Antiquitäten erreichen bei Versteigerungen oft einen höheren Preis, der mit zunehmendem Lebensalter, Zustand und Raritätenwert ansteigt. Zudem werden die Gegenstände oft sehr anspruchsvoll gefertigt (meist von Hand) oder aus heute teueren Werkstoffen (z.B. Massivholz für Möbel).

In gewissen Rahmen werden die Kurse aber auch von der Modebranche beeinflußt, wobei vor allem populäre Gegenstände einen höheren Preis haben. Dabei spielt auch der Praxisbezug eine Rolle: Schwierig zu platzierende Gegenstände in einer gewöhnlichen Wohneinheit (z.B. außergewöhnlich hohes Mobiliar) sind schwieriger zu verkaufen. Wenn Antiquitäten mit steigendem Lebensalter und steigenden Preisen knapper werden, kommt es immer wieder zu Kopien und Falschgeld.

Gefälschte hochwertige Teile, die wirklich trügerisch authentisch wirken, bedürfen jedoch in der Regel viel materieller und handwerklicher Arbeit, so dass selbst ein für ein Unikat tatsächlich angemessener Kaufpreis die Nachahmung heute nicht mehr lohnenswert ist. Aus diesem Grund kommt es vermehrt zu Pfändungen, bei denen Originalteile tatsächlich geändert werden, um ein hohes Lebensalter zu simulieren oder begehrte Gegenstände zu beschaffen (z.B. werden häufigere Schränke in tatsächlich seltenere, aber begehrte Schaukästen umgewandelt).

So werden im einfachen Falle z.B. eine alte Sekretärin und die Oberseite eines Anbauschrankes zu einem Anbauschrank (bei Kollektoren passend "Heirat" genannt) zusammengefügt, aber es gibt auch solche Fälle, in denen komplett neue Polstermöbel aus Altholz (Schranktüren, Schubkästen, Zierstreifen, Armaturen, etc.) aus Altholz (z.B. aus Abbruchhäusern) hergestellt werden.

Jahrhunderts, zur Zeit des Geschichtsschreibens, wurden bereits solche Altteile hergestellt, die heute aufgrund ihres Alters von mehr als 100 Jahren noch schwieriger zu unterscheiden sind, auf der anderen Seite aber bereits als Antiquitäten angesehen werden können. Das Gleiche trifft z.B. auf die nach dem damaligen Modell hergestellten Keramiken zu, die aufgrund der weitestgehend ähnlichen Handwerkskunst und des eingesetzten Werkstoffes oft nur von Experten ermittelt werden können.

Die Fälschung von Antiquitäten ist in Deutschland keine eigenständige Straftat, sondern wird als Fälschung nach 263 HGB und ggf. als Fälschung von Urkunden nach 267 HGB geahndet. So ist die Anfertigung von Imitationen als solche (auch mit artifiziellen Altersspuren) noch nicht gesetzlich unter Strafe gestellt, sondern der gefälschte Kauf als vermeintliches Vorbild.

Bei Einkäufen im Handel ist es in der Regel möglich, vom Händler ein Echtheitszertifikat auszustellen und im Zweifelsfalle die Rücksendung zu erwirken. Bei Einkäufen auf Trödelmärkten oder Versteigerungen hingegen kommt in der Regel das Prinzip "gekauft wie gesehen" zur Anwendung, das die Rücksendung von gefälschten Waren ausnimmt. Auch in anderen kulturellen Kreisen (Afrika, Amerika, Asien) finden sich andere Zeitbezeichnungen.

Antiquitäten kann man anhand der Handwerkskunst im Detail erkennen, obwohl sich Anfang und Ende der einzelnen Stilepochen für einige Jahre nicht klar definieren lässt. Selbst Alltagsgegenstände wie z. B. Küchenutensilien können mit dem entsprechenden Lebensalter gesucht werden. Mit der Zeit haben sich viele Antiquitätengeschäfte auf einige wenige Stile oder Arten von Antiquitäten wie z. B. Mobiliar, Armbanduhren, Keramik usw. spezialisier....

Dr. Walter Grasser: Antiquitäten als Hauptstadt anlage, München Heyneverlag 1975, ISBN 3-453-41125-0. Helmut Seling (Hg.): Schlüsselkunst und Antiquariat, 3-bändig.

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