Aikido Selbstverteidigung Effektiv

Selbstverteidigung effektiv Aikido

Das ist sicher ruhig für den Ruf des Aikido, aber auch ein wenig irreführend. Das Aikido ist eine hochwirksame Selbstverteidigung, für die er dies wissen will. Das Aikido ist eine hochwirksame Selbstverteidigung, für die er dies wissen will. Aber wie effektiv ist Aikido, wenn es um Selbstverteidigung im konkreten Sinn geht? Die Techniken sind meist einfach, aber sehr effektiv.

Hat Aikido eine Wirkung? Ich habe eine Ausbildung, Selbstverteidigung.

Seit 8 Jahren praktiziere ich nun seit zwei Jahren Aikido ("Iwama Ryu"). Das Aikido ist eine Kampfsportart und kein Leistungssport wie Judo oder andere Kampfkünste. Wie Sie Aikido mögen oder nicht, ist stark davon abhängig, wie der Trainer seine Schüler behandelt. Unglücklicherweise ist dies bei weitem nicht in allen Aikido Dojos der Fall....

Ich selbst finde es sehr gut, dass es im Aikido keine Wettbewerbe gibt. In der Realität benimmt sich kein Streetfighter wie ein Jude im Wettkampf....es geht mehr um eine rasche Antwort und das Stehlen der Kraft des Angreifers.... Im Aikido wird niemandem gezeigt, wie man die andere Person schlägt oder tritt.

Es geht im Gegensatz dazu darum, dem Täter klarzumachen, dass es für ihn keinen Grund gibt, weiterzumachen. Daher gibt es keine offizielle Wettbewerbe, sondern nur Vorführungen. Man kann Aikido auch im hohen Lebensalter praktizieren, dafür gibt es viele Vorbilder. Am Ende muss aber jeder für sich selbst wissen, was er mit Kampfkunst/Kampfsport erreichen will: Oder will ich wissen, wie ich meinen Gegner so effektiv wie möglich mit harten und schnellen Schlägen oder Tritten schädigen kann?

Da ist eine Kriegskunst richtig, dann ist die Kriegskunst Aikido nicht die beste Lösung.... Aikido hat auch mein privates Leben bereichert: es hat mir zum Beispiel geholfen, eine gesunde Haltung anzunehmen.... meine Bewegung zentrierter durchzuführen und dadurch die Ligamente und Gelenke weniger zu belasten.... meine Reaktionsgeschwindigkeit hat sich ebenfalls erhöht. Natürlich gibt es keine "eine, echte" Kriegskunst.

Falls Sie eine vernünftige Dojo-Teststunde machen, werden Sie bald feststellen, ob diese oder eine andere Kampfkunst die passende für Sie ist.

Aikido-Musik

Dieser Grundsatz, der für viele Kampfkünste zutrifft, ist dem Aikido vollkommen unbekannt. Selbstverteidigung ist eine der Kampfkünste Asiens. Aber die fliessenden, stimmigen Bewegungsabläufe des Aikido sind sowohl im physischen als auch im spirituellen Fundament von Körper, Judo oder Tai Chi unterschiedlich. er "harmonische Weg der spirituellen Kraft", wie Aikido zu übersetzen ist, ist in seiner Arbeitsphilosophie abwehrend.

Die Essenz des Aikido basiert auf einem geordneten Wille als Leitkraft (Ki). Das zeigt sich in den Bewegungsabläufen. Diese sind ziemlich sanft und beruhen auf Spiraltechniken. Eine weitere Indikation für den friedvollen Geist der Kampfkünste: Ihr Zweck ist Aikido nicht nur physische Bewegung, sondern auch mentale Entwicklung.

Aikido wurde zu Beginn des zwanzigsten Jahrhundert von dem japanischen Morihei Ueshiba (1883 - 1969) gegründet. Ueshiba beginnt als Jugendlicher die Kampf- und Selbstverteidigungskunst des Budos, den "Weg des Ritters", zu studieren. Stattdessen ging es darum, einen universalen Liebesgeist zu entfalten, den Weltfrieden zu bewahren und alles zur Naturreife zu bringen.

Basierend auf diesem Wissen entwickelte er die Aikidotechniken. Aikido hebt sich mit seinen sanften, fliessenden und stimmigen Bewegungsabläufen von anderen Kampfkünsten ab. Zum Beispiel beim Carate hat jede einzelne Übung einen genau festgelegten Start- und Zielpunkt, was die Übung anstrengt. Viele Menschen haben von einem anderen Budo-Sport zum Aikido übergegangen, weil ihre Gelenken unter diesen schweren Bewegungsabläufen gelitten haben.

Zwar müssen im Aikido wie in allen Kampfkünsten Wurf, Sturzschule, Hebel und Greifer regelmässig geschult werden, aber es sind nicht die puren Methoden, die das Aikido bilden, sagt Stefan Zöllner, Aikidolehrer in einem Leverkusener Verein: "Aikido nutzt die Technik zur Klärung der Prinzip. Grundsätze des Aikido sind z.B. Umgehung oder direkter Eintritt, d.h. Tenkan und Irimi, die Steuerung des Gleichgewichtes oder die Umlenkung der Attacke.

Alles, was danach kommt, ist Aikido. Das" einzige echte Aikido" gibt es laut Zöllner nicht. Auch Ueshiba hat seine Vorgehensweise nie aufgeschrieben. Die Diskussion über die passende Vorgehensweise ist daher programmiert. Allerdings besteht globale Einigkeit über das Wesentliche: Der Abwehrspieler kann nur deshalb agieren, weil die Technik lediglich abwehrend ist.

Dafür muss er warten, bis der passende Moment ist. Deshalb sind neben dem rein technischen Training auch Übungsaufgaben von Bedeutung, um zu lernen, wie man seinen eigenen Organismus zentriert, sein eigenes Gewicht findet oder seine Atmung entwickelt. Der Verteidigungsgrundsatz des Aikido erfordert eine Haltung des Aikidokas, wie die Praktizierenden heißen, die nicht auf Konfrontationen, Konflikten oder Konkurrenz basiert.

Es geht nicht darum, den Feind zu bezwingen oder gar zu zerstören, da dies nur zu weiterer Aggressivität führen würde. Es geht darum, die Opposition zu heben und zusammen zu Ende zu bringen, "was im Kontrast dazu begann", wie Rolf Brand es in seinem Werk "Aikido" formulierte. Auch der Ehrenvorsitzende des Bundes Deutscher Aikidoverbände, Mark Brandt, beschreibt Aikido als eine Art "Führen durch Ergänzung".

In der Mitte des Aikido steht daher die Doktrin der Urgewalt Ki. Nur wer Ki internalisiert hat, ist in der Lage, die Aggressivität des Gegners zu steuern und den Kampf zu beenden, bevor er sich vollständig entwickelt hat - eine optimale Lösung für die Bewältigung von Konflikten im Alltagsleben. Die Selbstverteidigung erhält einen ganz neuen Charakter.

Aber wie effektiv ist Aikido, wenn es um Selbstverteidigung im konkreten Sinn geht? Jörg Bernsdorf vom Nürnberger ShoShin hat eine vorsichtige Lösung. "Das Aikido ist eine sehr effektive Form der Selbstverteidigung, aber es ist kein Verfahren gegen gewisse Anlässe.

"Stefan Zöllner findet es ähnlich: Nach eineinhalb Jahren des Karates ist man in Sachen Selbstverteidigung sicher besser dran als nach der gleichen Zeit des Aikido. Denn Selbstverteidigung ist nicht das eigentliche Anliegen, sondern "ein wesentlicher Teil des Aikido". Jeder muss das selbst versuchen, denn Aikido will nicht gelernt, sondern "verstanden" werden. Aikido.

Der Kampfsport ohne Gewalt: ein Weg der Selbstentdeckung und des Lebensstils. Marke Rolf: Aikido. Lehre und Technik des stimmigen Pfades.

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