Aikido Erlangen

Eikido Erlangen

Kampfkunst-, Bewegungs- und Gesundheitsschule in Erlangen / Buckenhof. Stab-Schwert-Kurs in Erlangen. Aikido in Erlangen: Begrüßung Haben Sie Interesse, die Kampfkünste des japanischen Aikido kennenzulernen? In unserem Kalender finden Sie Angebote für Aikidokurse und andere wichtige Termine des Do-jos. Das traditionelle Aikido wird in unserem Do-jo, wie es O-Sensei Morihei Ueshiba in Iwama lehrte und an Morihiro Saito Sensei und Hitohiro Sensei weitergab, beigebracht.

Mit dem Dojo-Cho Nicki Schwierzock Sensei erhalten wir die alte Aikido-Technik (Tai-Jutsu und Buki-waza) und weiter. Ein Aikido für die Kleinen und Teenager.

Das Aikido, Kobudo, Budo, Karate für Kinder

Unsere Bezeichnung steht für die unterschiedlichen Stufen der Lehre: AI ? = (Lebens-)Energie, SHIN ? = Geist / Herz, TAI ? = Leib, DOJO ?? = Praxis. Wir bieten Aikido, Karate Do und Kobudo für Kinder und Erwachsenen sowie Kinder-Budo an. Darüber hinaus werden regelmäßig Wochenendseminare mit unserem eigenen Trainer und mit hochkarätigen Referenten durchgeführt.

Mehrfache Studienaufenthalte nach Japan für Studenten mit Vorkenntnissen ergänzen das Bild. Bei Bedarf veranstalten wir in enger Abstimmung mit unseren Kooperationspartnern sowohl klassische Kampfkunst-Seminare als auch zielgruppen- und fachspezifische budo-pädagogische Seminare. Während der Oster- und Ferienzeit bietet sich in jedem Jahr in Absprache mit dem Erlanger Freiwilligenamt und der Gemeinde Neukirchen ein Urlaubsprogramm für die Kleinen an.

Für Einsteiger gibt es keine speziellen Schulungen. Dies ist die herkömmliche Methode des Unterrichts in Japanisch. Einsteiger und Profis trainieren gemeinsam. Auf diese Weise gewinnen die Lernenden durch das Unterrichten der Technik ein vertieftes Verstehen, die Einsteiger werden besser eingebunden und können rascher erlernen. Erfahren Sie hier mehr über unser Angebot, unsere Lehrkräfte und unser Lehrangebot und arrangieren Sie eine Probestunde.

Einsteiger und Interessierte sind immer gerne gesehen. Unsere Schule ist ganzjährig außerhalb der gesetzlichen Ferien offen, (begrenzter) Kurs wird auch während der Ferien abgehalten. Erkundigen Sie sich über die aktuellen Klassenwechsel und Stornierungen.

Narration

"Nach O-Sensei's Ableben entstanden eine ganze Serie von verschiedenen Stilen und Organisationsformen des Aikido durch individuelle Deutungen und verschiedene Lehrmethoden seiner Studenten. Zum Ende des Zweiten Weltkrieges zog sich O-Sensei in das kleine Dorf Iwama zurück, um Aikido weiterzuentwickeln und zugleich Kampfsport und Ackerbau in enger Beziehung zur Umwelt zu praktizieren.

Dort war Morihiro Saito (1928-2002) sein nächster Student, der 23 Jahre lang fast jeden Tag mit O-Sensei trainiert hat und auch die tägliche Routine mitteilte. Kurze Zeit vor seinem Tode gab er das Donaudojo in Iwama und auch die Betreuung des Aiki-Schreins (ein schintoistisches Aikido-Schrein) in die Hand von Saito. Seither sah es Morihiro Saito als seine spezielle Mission an, O-Sensei's Aikido und spezielle Lehrmethoden zu bewahren und zu fördern.

Das Iwama wurde ein internationales Mekka für alle Schüler der Iwama-Schule, bekannt als Iwama Ryu oder als Takemusu Aikido. Nach dem Tod von Morihiro Saito im Jahr 2002 ging das Iwama Do-jo zurück an die Ueshiba und die Ueshiba. Hitohira Saito (*1957) ist sein Nachfolger, der nun das Aikido von O-Sensei in seinem eigenen Iwamaer Dojo unterrichtete.

Wie auch sein Familienvater besticht Hitohira Saito durch eine didaktische Strukturierung mit Betonung der exakten Durchführung von Basisformen, dem schrittweisen Wechsel von statischer (kihon) zu flexibler zu dynamischer (ki no nagare) Technik, der Einbindung von Waffentechnik (buki waza) mit Schwertern oder Stäben und der unbewaffneten Technik (tai jutsu) in ein ganzheitliches Kampfkampfkunstsystem.

Abgesehen von den fachlichen Gesichtspunkten übt er auch die geistige Dimension des Aikido (Sutren und Norito, Chinkon Meditation, Misogi). Im Jahr 2003 gründete er seinen eigenen Verein ShinShin Aiki Shurenkai und bezeichnet seinen Stil als Dento Ryu (= traditionelles Iwama-Schule) oder ShinShin Aikido.

Der japanische Senseis wurde unter dem Namen'Hitohiro' Saito erblickt. 2009 hat er seinen vorläufigen Firmennamen in'Hitohira' geändert. Sie ist im Netz immer noch unter beiden Bezeichnungen zu sehen, auf unserer Webseite benutzen wir nun durchgängig'Hitohira'. Mit dem Aikido hat Thomas Podselny im Frühjahr 1992 mit seinem Lehrmeister Norbert'Nicki' Schwierzock im Turnverband Erlangen begonnen.

Im Laufe der Jahre nahm er an vielen Aikidokursen bei renommierten Dozenten im In- und Ausland teil, unter anderem auch bei Morihiro und Hitohira Saito. Mittlerweile ist unser Do-Jo Mitglied des ShinShin Aiki Shurenkai und befolgt die Lehrmethoden von Hitohira-Sensei. Thomas bekam im Rahmen eines Kurses in Paris im November 2017 den fünften Dan Aikido.

In Europa besucht er Hitohira-Sensei jedes Jahr bei einem Seminar und als einheimischer Student in seinem eigenen Do-jo. In der Zeit von Morihiro Saito Sensei wurden für eine Weile Taijiutsu (Körpertechniken) und Bukiwaza (Waffentechniken) ausgezeichne. Die Hitohira Sensei brachte die Tests wieder zusammen, d.h. im selben Test werden u. a. Taiwan und Bukiwaza benötigt.

Dan unter Hitohira Sensei korrespondiert mit dem früheren vierten Dan Bukiwaza (4. Mokuroku), die Untersuchung für den vierten Dan mit dem früheren fünften Dan Bukiwaza (5. Mokuroku). Das Aikido ist technisch: Neben markanten technischen Differenzen hebt es sich von anderen Kampfsportarten dadurch ab, dass es eine pure Abwehr ist.

Beim Aikido gibt es keine Angriffe. Das Aikido lernt, die aggressiven Mächte zu beseitigen oder umzuleiten. Bei einer physischen Gefährdung des Aikido-Praktizierenden wird idealerweise nur so viel Gewalt eingesetzt, wie zur Neutralisierung des Angriffs notwendig ist und zugleich der Täter nicht verletzt. In der Tat bemühen sich seriöse Aikido-Praktizierende um ein höheres Niveau.

Das Aikido wird als leichte Notwehr angesehen. Nichtsdestotrotz kann man mit Aikido-Techniken schwere physische Verletzungen oder gar den Tode des Gegners verursachen. Doch die Prinzipien des Aikido schliessen ein solches destruktives Handeln aus. Das Aikido soll zur Wiederherstellung des eigenen Gleichgewichtes und zur harmonischen Entfaltung von Leib und Seele beitragen.

Mit dem Aikido kommen wir in Harmonie mit unserer Umgebung. Die Essenz des Aikido besteht nicht darin, einen Angreifer zu zerstören oder zu zerschlagen. Unter Aikido versteht man "Sieg durch Frieden". Aikido-Training soll Ängste und Aggressionen abbauen und die eigene Person und Mentalität entwickeln. Nach einer kurzen meditativen Pause, der feierlichen Begrüßung, einer vorbereitende Entspannungs- und Kraftgymnastik (aiki taiso) und den Sturzübungen (ukemi) werden die Aikido spezifischen Verteidigungstechniken im Kurs erlernt.

Aikido legt großen Wert auf die richtige Atmung. Einen besonderen Fokus der Ausbildung bildet die Beschäftigung mit den klassischen Holzschwertern (aiki ken) und Holzstäben (aiki jo) und deren Verhältnis zu den unbewaffneten Methoden (aiki tai / tai jutsu). In Aikido gibt es keine Wettbewerbe.

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