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Nibiru

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1

Freitag, 8. Januar 2010, 19:52

Nachfrage bezüglich speziellen Kampfkünsten

Hallo,

Möchte mich erstmal vorstellen.. Ich bin neu hier, 21, hab früher Ving tsung trainiert, dann gewechselt auf Japanische kampfkünste der Takeda ryu. Dann hab ich aufgehört.
Es ist leider so, dass mein Tagesablauf aus rumsitzen besteht (student), und ich schon relative Rückenschmerzen habe, vorallem beim liegen und sitzen. Ich war bei einem Orthopäden der hat gemeint es wäre toll wenn ich wieder etwas körperliche Betätigung mache.
Da mir normaler Sport zu blöd ist, da ich ein relativ spiritueller mensch bin, sehe ich die kampfkunst als ideal an.

Jetzt ist es aber so, dass sich mein geschmack verändert hat...Also ich würde gerne nicht etwas trainieren wo der Hauptfokus auf Nahkampf liegt. Als ich Takeda Ryu trainiert habe, dass aus 5 Disziplinen besteht, haben wir fast nur Nahkampf Disziplinen ausgeübt, das war mir einfach zu wenig. Ich wollte den umgang mit einer Waffe erlernen, und fokusiert ausüben da ich einfach eine irrsinnige ästhetik in der Kunst der Waffenführung sehe, aber leider hatte ich nur 3-4 mal mein Holzschwert in der Hand.

Ich war auch einmal kurz im Bujinkan Dojo und hab mir das angesehen (Ein Schnuppertraining), musste aber feststellen, dass der Fokus dort zuviel für mich auf Nahkampf liegt..

Dazu kommt noch, dass ich eine Vorliebe habe für allerlei exotischer und ungewöhnlicher Waffen, und sehr Kulturbegeistert bin. Im Grunde soll mein Beitrag jetzt direkt dazu dienen, euch ein paar Tipps abzugreifen, wo in Wien (Leider meine Heimatstadt) ich diverse Waffenkünste trainieren könnte. (Vorzugsweise so traditionell wie möglich).

Interessemäßig kommt für mich alles in Frage. Bei Katana bin ich doch etwas skeptisch, da ich den Eindruck habe, dass die tradition bei uns in Österreich bewusst vernachlässigt wird, und es mehr ein Sport ist.

Sehr interessier ich mich für Naginata/Yari, (eigentlich am meisten), Katar (eine indische faustwaffe), Orientalischer Säbel, Kusorigama, Shuriken, Wakizashi, Tachi, kodachi, Chinesische Waffen, Kalaripayattu Waffen, Der kampf mit zwei Waffen (egal ob Katana oder andere Klingenwaffen). Schild in kombination mit etwas interessiert mich auch, Speer finde ich klasse..Griechische Waffenkunst finde ich auch interessant..Kampfkünste mit Waffen die Stumpf sind interessieren mich eher weniger.. Also kali scheidet schonmal aus, nunchak, tonfa ebenso, und dem Stock bin ich auch nicht sehr zugeneigt.

Ich hoffe jemand kann mir helfen und Informationen geben, wo ich in Wien einen Ort/Menschen finden kann der diverses Unterrichtet.. Möchte aber nochmal betonen, dass beim Training der Fokus auf der Waffenkunst liegen sollte.

Liebe Grüße

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Nibiru« (9. Januar 2010, 03:18)


Luke1983

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2

Freitag, 8. Januar 2010, 20:24

wie wärs mit...

Arnis - vorallem mit 2 Teleskopschlagstöcken sehr effektiv (geht aber auch mit Schwertern oder Messern)

http://www.youtube.com/watch?v=IQltqe2FFcE

oder

Krabi Krabong (verschiedene Thailändische Waffen)

http://www.youtube.com/watch?v=4gUWTR1IrE0

Villeicht aber auch Ballet - http://www.youtube.com/watch?v=Y19hbCS67rA - Viele Formen und wenig Nahkampf ^^
Signatur von »Luke1983« There are no weak people, only people who train to be strong and those who dont.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Luke1983« (8. Januar 2010, 20:31)


Nibiru

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3

Samstag, 9. Januar 2010, 00:34

Hallo,

Danke erstmal für deine Antwort!
Arnis scheint nicht so mein Ding zu sein.. Du spielst auf die effektivität an.. Das glaube ich, aber die effektivität steht für mich eher im hintergrund.. Ich will ja nicht auf die Straße gehen und jemanden verletzen..Ausserdem ist es ja eine Kunst mit einer Stumpfen Waffe(die ich wie erwähnt eher nicht bevorzuge)..

Krabi Krabong wäre evtl interessant mit lanze, Schild und Schwert, aber ich hab darüber nicht wirklich was finden können in meiner Stadt. Scheint noch relativ unbekannt zu sein.

Das mit den Ballett nehm ich mal als Scherz auf (Obwohl ich sehr viel respekt für den praktizierenden habe)

Vielleicht noch eine Anmerkung: Ich würd mich vorallem auch über Hinweise freuen wo man diese Sachen in Wien trainieren kann.

Luke1983

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4

Samstag, 9. Januar 2010, 11:40

Arnis kannst du auch mit Schwertern machen, nur geübt wird mit Holzstecken... wie übrigens auch Gumdo (koreanischer Schwertkampf)

http://www.haidong-gumdo-wien.at/haidong_gumdo.html
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Nibiru

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5

Samstag, 9. Januar 2010, 11:50

Gumdo... Hmm... Bisher ging mir die Koreanische kultur eigentlich immer ziemlich am Arsch vorbei.(Das heisst nicht dass ich sie nicht mag, fand sie bisher nur nicht sehr interessant). Bei diesem Gumdo... trainiert man da mit Holzschwertern? Bzw. ist das training ausgerichtet auf Katana, oder gibt es da eine spezielle Version eines Koreanischen Schwertes? Für mich als Noob sieht das jetzt auf den ersten Blick aus wie Japanische Schwertkunst (weil das Schwert was die da verwenden für mich aussieht wie ein Japanisches - ohne damit jemanden beleidigen zu wollen).

Dr. Doom

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6

Samstag, 9. Januar 2010, 13:14

@Nibiru: Da Du ja auf der Suche nach einer exotischen Waffenkampfkunst bist, würd' ich mich erstmal inrformieren, was denn in Wien so alles Angeboten wird. Google is Dein Freund :P ...darüberhinaus mal in dem einen oder anderen Dojo/Kwoon Deines Vetrauens nachfragen, ob die genaueres wissen.


Wie wär's mit europäischem Langschwert? Ich weiß, klingt zwar nicht exotisch, is es aber, wenn man vergleicht, wieviele Leute lieber mit Katana und Stock herumfuchteln.


Longsword Techniques


The Zornhau


Fechten mit dem langen Schwert



...also wenn das mal nichts Exotisches is?! :D

Selbst da wrid man so schnell keinen Lehrer finden, daher sei einem geraten sich ein paar Lehrbücher darüber zuzulegen. Desweiteren 2 Langschwerter aus Holz, 'nen Trainingspartner und es kann schon losgehen! :)

Könnte dann mal so aussehen:
Longsword against Rapier and Dagger
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Dr. Doom« (9. Januar 2010, 13:20)


Luke1983

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7

Samstag, 9. Januar 2010, 14:10

gumdo

Koreaner sind Japaner ohne Stock im Arsch also quasi mit weniger Verbeugungen und niedrigerer Selbstmordrate. Osu - ich habe gesprochen !
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Nibiru

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8

Samstag, 9. Januar 2010, 18:22

@Nibiru: Da Du ja auf der Suche nach einer exotischen Waffenkampfkunst bist, würd' ich mich erstmal inrformieren, was denn in Wien so alles Angeboten wird. Google is Dein Freund :P ...darüberhinaus mal in dem einen oder anderen Dojo/Kwoon Deines Vetrauens nachfragen, ob die genaueres wissen.


Wie wär's mit europäischem Langschwert? Ich weiß, klingt zwar nicht exotisch, is es aber, wenn man vergleicht, wieviele Leute lieber mit Katana und Stock herumfuchteln.


Longsword Techniques


The Zornhau


Fechten mit dem langen Schwert



...also wenn das mal nichts Exotisches is?! :D

Selbst da wrid man so schnell keinen Lehrer finden, daher sei einem geraten sich ein paar Lehrbücher darüber zuzulegen. Desweiteren 2 Langschwerter aus Holz, 'nen Trainingspartner und es kann schon losgehen! :)

Könnte dann mal so aussehen:
Longsword against Rapier and Dagger
Hallo,
Vielen Dank für den Beitrag!

Wie gesagt ich bin gerade dabei mich zu informieren, aber google ist leider nicht immer mein Freund. Ich weiss zwar wie die Waffen heissen, aber es ist so gut wie kaum was zu finden wenn man die namen der kampfkünste nicht kennt. Darum hab ich ja auch in dieses Forum geschrieben, da ich hoffte dass mir leute tipps geben können, die mehr Ahnung haben.

Wegen dem Naginato Training bin ich ziemlich enttäuscht..offensichtlich kann man das nur in Tirol und Oö ausüben.. Das kotzt mich ziemlich an.

Ich war früher öfters auf Mittelalterfeste und hab Schaukämpfer gesehen.. Aber Mittelalterlicher Schwertkampf passt nicht zu mir.. Dass es exotisch ist anhand des mainstreams mag wahrscheinlich stimmen, aber ich geb ja nicht viel drauf was andere von mir denken...Europäisches mittelalter ist irgendwie nicht mein Ding..

Luke1983

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9

Samstag, 9. Januar 2010, 19:09

Kendo

wie wärs damit ?

http://www.kendo-wien.at/
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Dr. Doom

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10

Samstag, 9. Januar 2010, 21:16

Zitat

Ich war früher öfters auf Mittelalterfeste und hab Schaukämpfer gesehen.. Aber Mittelalterlicher Schwertkampf passt nicht zu mir.. Dass es exotisch ist anhand des mainstreams mag wahrscheinlich stimmen, aber ich geb ja nicht viel drauf was andere von mir denken...Europäisches mittelalter ist irgendwie nicht mein Ding..

Schade...
Hab' hier 'ne Truppe in Wien gefunden, die den ganzen Mittelalterkram traniert. Ich find's irgendwie cool...
>>>Dreynschlag<<<
...trainieren auch Stangenwaffen... vielleicht 'n Besuch wert...
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Nibiru

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Sonntag, 10. Januar 2010, 00:20

@Luke
Danke, hab ich aber schonmal angesehen. Ich glaub ich war früher sogar mal bei einem Training und hab zugesehen. Allerdings glaube ich, dass dieser Verein genau das praktiziert was ich eher nicht machen möchte.. Nämlich Sport mit Wettkampf.. Spezielle Schläge die nur für den Wettbewerb Punkte bringen sollen usw. Ich möchte eher was machen wo rein die Kunst im fordergrund steht, ohne training das auf wettkampf geht.

@Dr. Doom
Interessant, wussten icht dass es sowas gibt hier in Wien. Auch wenn ichs nicht ausüben will, find ichs schon faszinierend, vorallem weil den Typen offenbar eine wirklich traditionelle Nachbildung der kampfkünste am Herzen liegt.

Naja...muss wohl weitersuchen :/

Luke1983

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12

Sonntag, 10. Januar 2010, 02:12

naja

Dann kann ich dir ned wirklich helfen, außer villeicht dir viel Glück dabei zu wünschen einen Verband von Pazifisten zu finden der mit Waffen trainiert weils so schön aussieht - denk mal drüber nach ^^
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Nibiru

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13

Sonntag, 10. Januar 2010, 08:05

Nah, Kämpfen und Sparring ist ja voll okay, nur hab ich nichts über für Wettkämpfe und auf Training das einem quasi für einen sportlichen Wettkampf vorbereitet. Für mich steht das praktizieren zur individuellen selbstverwirklichung und erkenntnis, Körperbeherrschung etc. im fordergrund. Also die Kunst an sich.

14

Sonntag, 10. Januar 2010, 21:57

Hallo

Im Vo-Vietnam finden diverse traditionelle Waffen Verwendung, jedoch trainiert man sie erst in den höheren Gruppen. Anfangs wird nur der Langstock trainiert, großteils aber waffenlos.
Es gibt keinerlei Wettkämpfe. Untereinander wird allerdings nur ohne Waffen gekämpft/gesparrt.

Viel Glück bei deiner Suche

lg
Duanra

wtmike

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15

Montag, 11. Januar 2010, 13:49

Hi wie wärs mit philippinischem escrima nach GM Bill Newmann in wien. Ich weiss zum beispiel das GM Newmann sehr viel schild und schwertkampf macht.
MFG wtmike

16

Montag, 11. Januar 2010, 14:51

hab mir mal alles durchgelesen was hier gepostet wurde und mit dem verglichen was du suchst und mir ein paar gedanken gemacht...

zusammengefasst:

du suchst eine KK die rein waffen unterrichtet, vorzugsweise hieb-/ stichwaffen

--> die meisten KK die ich kenne trainieren zu beginn hauptsächlich die basics- den waffenlosen kampf,

da in weiterer folge die waffe als verlängerung des körpers angesehen wird...



eine frage am rande: wie will man eine waffe beherrschen, wenn man den eigenen körper nicht unter kontrolle hat?



des weiteren suchst du was traditionelles mit spirituellem hintergrund...



die einzige KK die meiner meinung nach am ehesten auf diese anforderungen passen würde, wäre

Iaido (die kunst des schwertziehens)

sehr traditionell, es ist das katana dabei und es sind sehr viele spirituelle aspekte dabei...



wenn dir auch dieser tip nicht weiter hilft, kann ich dir nach einer derart langen liste nur einen tip geben:

was genau willst du?

und wie sehr willst du es?



eine weitere frage die sich mir stellt- "was nützt es einem kraftprotz wenn er kein hirn hat; was nützt es einem hirn wenn es keinen körper hat der in der lage ist

es zu tragen?"



mfg

alex

:)

Nibiru

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17

Montag, 11. Januar 2010, 16:21

hab mir mal alles durchgelesen was hier gepostet wurde und mit dem verglichen was du suchst und mir ein paar gedanken gemacht...

zusammengefasst:

du suchst eine KK die rein waffen unterrichtet, vorzugsweise hieb-/ stichwaffen

--> die meisten KK die ich kenne trainieren zu beginn hauptsächlich die basics- den waffenlosen kampf,

da in weiterer folge die waffe als verlängerung des körpers angesehen wird...



eine frage am rande: wie will man eine waffe beherrschen, wenn man den eigenen körper nicht unter kontrolle hat?



des weiteren suchst du was traditionelles mit spirituellem hintergrund...



die einzige KK die meiner meinung nach am ehesten auf diese anforderungen passen würde, wäre

Iaido (die kunst des schwertziehens)

sehr traditionell, es ist das katana dabei und es sind sehr viele spirituelle aspekte dabei...



wenn dir auch dieser tip nicht weiter hilft, kann ich dir nach einer derart langen liste nur einen tip geben:

was genau willst du?

und wie sehr willst du es?



eine weitere frage die sich mir stellt- "was nützt es einem kraftprotz wenn er kein hirn hat; was nützt es einem hirn wenn es keinen körper hat der in der lage ist

es zu tragen?"



mfg

alex

:)
Hallo Alex,

Ja, da hast du recht, genau so eine KK suche ich. Es mag vielleicht egoistisch klingen, aber mich interessiert der Nahkampf als basic nicht. Ich kann dein Argument zwar nachvollziehen, da es ja nicht von ungefähr kommt.. Ich hab selbst Aikijutsu trainiert, in dem der Arm quasi das Schwert darstellt, genauso geführt wird wie ein Schwert, und schließlich auch so zugeschlagen wird wie mit einem Schwert - Und die Steigerung davon, war dann eben das Schwert als Verlängerung des Armes. Das leuchtet mir auch ein - und das Konzept kommt ja nicht von irgendwoher, sondern hat sich über Jahrhunderte bewehrt.

Dennoch frage ich mich, was so falsch daran wäre, von anfang an mit einer (Holz)Waffe zu trainieren? Ich sehe darin ehrlich gesagt auch garkeinen Nachteil. Und im Gumdo und Kendo z.b. wird es ja auch unterrichtet, also was ist so falsch daran? Dann müsste man ja sagen, all die Leute die diese Kampfkunst ausüben können ihren Körper nicht beherrschen. Dass Kendo/Kenjutsu nur ein Teil von den kampfkünsten der Samurai war, und sie neben dieser KK noch andere beherrschen mussten interessiert anscheinend heute auch niemand mehr.

Iaido hab ich mir auch schon überlegt, hab ich auch schonmal praktiziert. Das war nicht so übel, aber ich hatte als ausgleich Kenjutsu auch dabei. Ich glaube reines Iaido wäre mir ein bisschen zu wenig "action". versteht mich nicht falsch, ich finde diese KK toll mit ihren bewegungen und dem Sinn, aber irgendwie kommt mir vor, als würde (für mich) etwas fehlen..Das liegt wohl am fehlenden Gegnerkontakt.

@wtmike auch dir danke für den Tipp ich werd mich mal informieren.

Aber nach langem Überleben bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich wohl das Niganata trainieren will. Leider hab ich die Arschkarte gezogen, weil es das Training nur in OÖ oder Tirol gibt. Ich hab dem Verband geschrieben, die meinten ich solle mir die Grundtechniken selbst beibringen :S

Aber ich weiss, dass sowas nicht viel Sinn hat... Sich selbst was beizubringen erreicht nicht annähernd die Qualität von jemanden zu lernen.. Sachen wie Haltung, Stand, Form, ob man verkrampft ist usw... Kriegt man selten selbst mit.. Aber was anderes wird mir nicht über bleiben.

Dr. Doom

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18

Montag, 11. Januar 2010, 17:22

Ich glaube Du setzt der KK einfach viel zu viele Bedingungen...

Für mich persönlich wäre es nicht logisch, eine KK nur auf Grund ihrer ästhetischen oder spirizuellen Aspekte zu lernen! Dazu brauche ich keine KK, das schaffst auch mit Ballet, Yoga, etc... Bei Kampfkunst geht es mir immer noch um KAMPF! Die Kunst dabei kann sich aus den unterschiedlichsten Gesichtspunkten definieren...
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Nibiru

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Montag, 11. Januar 2010, 17:27

Ich glaube Du setzt der KK einfach viel zu viele Bedingungen...

Für mich persönlich wäre es nicht logisch, eine KK nur auf Grund ihrer ästhetischen oder spirizuellen Aspekte zu lernen! Dazu brauche ich keine KK, das schaffst auch mit Ballet, Yoga, etc... Bei Kampfkunst geht es mir immer noch um KAMPF! Die Kunst dabei kann sich aus den unterschiedlichsten Gesichtspunkten definieren...
Hab ja auch gesagt, dass ich Kampf auch dabei haben möchte, nur keinen Wettkampf in Sportlicher Form.
Ich finde die richtige KK zu finden ist wichtig. Es passt halt nicht jede KK jedem.

Dr. Doom

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20

Montag, 11. Januar 2010, 17:41

Wenn ich an Deiner Stelle wäre würde ich vorbehaltslos sämtliche Dojos/Kwoons etc. in Wien apklappern und an sovielen Probetrainings wie nur möglich teilnehmen. Vielleicht entwickelt sich ja die eine oder andere Liebe zu 'ner KK, wenn man sie mal live erlebt, gesehen, praktiziert hat. Zu verlieren hast Du ja nichts...
Denn, wie Du schon erwähnt hast, sich selbts was beibringen hat nicht viel Sinn... Gerdae bei den Basics is es wichtig korrigiert zu werden!
Dann lieber etwas gscheites bei 'nem Trainer in nächster Umgebung lernen!
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