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Trance82

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Kampfkunst: Ving Tsun

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1

Dienstag, 18. Januar 2011, 20:28

Die Wahl der richtigen KK für mich ...

Hallöchen da draussen :)

Ich habe schon 2 ähnliche interessante Beiträge gesehen und durchgelesen, wo diese Frage durchaus teilweise beantwortet wurde, leider sehe ich mich darin jedoch nicht bzw. spiegle ich mich nicht in den gestellten Fragen wieder. Entschuldigt daher ein erneutes Aufgreifen des Themas meinerseits:

Zu mir:
- Ehemaliger "Fan" von Tae Kwon Do, habe das jedoch nur kurz angeschnitten, im privaten Breich ohne Dojo oder Lehrer - hatte nur ein Buch
- Ehemaliger Couch-Potatoe mit zuviel PC in seinem Leben
- Ehemaliger Passivsportler (Fußball, Skifahren etc "schauen - TV")

Es hat sich viel geändert in meinem Leben seit ich nun verheiratet bin mit meinen 28 Lenzen, und habe einiges in meinem Leben umgedreht und nochmals daran gedacht zu Studieren (ab Sommer, mache gerade Studienberechtigungsprüfung) und zwar in der Branche IT ... da ich nun schon seit anderhalb Jahren auch im Fitnessstudio trainiere und es mir immer mehr Spaß macht zu sehen wie sich mein Körper formt, habe ich nebenher noch die Fitnesstrainer-Laufbahn eingeschlagen und möchte dies als Nebenjob, oder wenns passt sogar gänzlich ausüben.

Leider fordert mich das Training nur auf brutal körperlicher Ebene (Versagenstraining), aber geistig generell wenig bis eigentlich ja gar nicht. Dabei kam mir in den Sinn einer Kampfkunst nachzugehen die genau dies als ausgleich auch fördert, und bei dieser Suche kommt genau IHR, die ihr euch auskennt, ins Spiel...

Meine Anforderungen:
- Durch viel Tiefentraining und Kraftausdauer, ist eine gewisse Grundschelligkeit bereits vorhanden, wird aber in nächster Zeit noch focussiert werden im Training. Was ich hier von der Kampfkunst erwarte ist, dass ich durch etwas Muskelmasse (75-80kg bei 1.80cm) nicht zu behebig - und damit zu langsam bin. Boxen wäre natürlich hier favorisiert, ich halte nur leider GAR nichts davon, bin eher in Richtung chin. Kampfkünste interessiert (vorwiegend traditionell, soll aber natürlich nicht nur "theoretisch" sonder auch praktisch ausübbar sein).
- Ich möchte, trotz 6 Trainingseinheiten im Fitnesscenter/Woche auch so oft wie möglich die KK ausüben können, möglichst ebenfalls 5mal die Woche oder mehr
- Wettkampf-KK nicht zwingend notwendig, ich soll aber die Möglichkeit haben mich auch praktisch in realen Kämpfen messen zu können
- Viele Handtechniken um den Gebrauch in der Realität auch wirklich effizient zu machen - ich ziehe da leider trotz Ausgeglichenheit und Zurückhaltung solche Situationen magisch an
- Waffengebrauch nicht notwendig - ich bin ein Verfechter von unbewaffnetem Kampf, damit ich meine "Waffen" möglichst immer dabeihabe

Ziele:
- Steigerung des Selbstvertrauens und der Möglichkeit der Selbstverteidigung alleine + meine Frau schützen zu können
- Steigerung der körperlichen Fitness im Bereich Schnellkraft und Abhärtung

Kampfsportarten mit Protektoren finde ich äußerst unsexy - habe ich auf der Straße ja auch nicht.

Meine Stärken:
- Mut
- aufopfernde Hingabe
- Disziplin
- Durchhaltevermögen und Wille

Schwächen:
- Unerfahren
- mMn noch zu "schlacksig" und unbalanciert

Bitte helft mir mich richtig zu entscheiden um schnellstmöglich in Wien trainieren anfangen zu können!
Natürlich sind Begründungen von KK-Vorschlägen gerne gesehen, wie auch Vorschläge für gute Schulen (wohne im 20ten, bin aber mobil).

Lg Martin
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Shogun

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Kampfkunst: zZ auf Dojo Suche

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2

Mittwoch, 19. Januar 2011, 10:25

Hallo :)
Also wenn ich deine Angaben richtig verstanden habe, läuft es bei dir auf Jeet Kune Do oder Wing Chung/Ving Tsung (kA wo der Unterschied liegt) hinaus ;)
lg

Lubo ILC

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Kampfkunst: I Liq Chuan (Martial Art of Awareness)

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3

Mittwoch, 19. Januar 2011, 11:34

Hi, ich kann dir anbieten ein Monat lang gratis bei uns das Training anzuschauen.

I Liq Chuan ist eine chin.KK basierend auf TaiChi und Zen Prinzipien. Diese sind nicht nur in der KK sondern auch im alltäglichen Leben wichtig und von großem Nutzen. I Liq Chuan bedeute KK der Achtsamkeit, das bedeutet daß wir stark die Wahrnehmung schulen. Damit will ich anspielen daß es geistig vordernd ist und nichts wo man den Kopf abschalten kann.

Am Anfang besteht das Training aus Basis-Übungen um das Körpergefühl und Strucktur zu erlernen. Wenn man das kann lernt man 2 Formen mit den dazugehörigen Kampfanwendungen. Später dann gibt es Partnerübungen die als Vorbereitung für die letzten Level dienen - Hebeltechniken und dann Freefight. Wir lernen keine bestimmten Techniken sondern alles so wahrzunehmen um dann daß "einfachste" und effizienteste tun zu können.

Die Anfänger-Gruppe trainiert 2x die Woche, hauptsächlich die Basisübungen und dann machen wir Partnerübungen als Vorbereitung auf die späteren Level. Im Training werden die Basisübungen beigebracht aber wenn man wirklich schneller die höheren Level kennenlernen will, muß man auch alleine zuhause diese üben.

Im Sommer kommt der Großmeister und Gründer des Systems SamChin nach wien und macht mit uns ein Seminar. Schau dir unsere HP mal an (www.ilc-austria.com ) und in der Video Sektion gibt es 2 kurze Vids von den letzten 2 Seminaren.

Hier ein Vid wohin das System führt:

Luke1983

Meister

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Kampfkunst: Hapkido, Thaiboxen

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4

Mittwoch, 19. Januar 2011, 13:22

hmmm

Also ich bin sehr überzeugt von Vollkontakt Kampfsportarten wie: Kyokushin Karate und Thaiboxen. Viele Kampfkünste beschränken sich darauf Techniken zu unterrichten oder in Partnerübungen Techniken einzustudieren und das is toll damit sie nicht in Vergessenheit geraten und auch für körperliche Fitness, du bist der King gegen untrainierte Wichte und auch für Kampfsport Esoteriker die glauben Feuerbälle zu schießen und Ninjas zu sein ^^

Aber nichts wird dir jemals regelmäßige Vollkontaktkämpfe ersetzen können. Ich bin mittlerweile schon soweit das ich sag was für Kampfkunst du lernst ist relativ egal, wichtig ist das du deinen Kampfgeist im Vollkontakt trainierst - das heisst für mich das auch wenn du geschlagen wirst, auch wenn du blutest, auch wenn deine Lungen nix mehr hergeben und dein Kreislauf anfängt aufzugeben, auch wenn du eigentlich kotzen und dich hinlegen willst du immer noch weiterkämpfst und nur an den Sieg denkst.

Wenn du für einen Straßenkampf ohne Regeln und Ringrichter Kampfsport lernen willst - also fürs echte leben - musst du damit umgehen können das wer aggressiv auf dich losgeht der so lange auf dich einschlägt bis du dich ned mehr bewegst und glaub mir es is schon schlimm genug wenn wer mit Schutzausrüstung (Handschuhe/Beinschützer/Helm...) auf dich einschlägt bis do KO bist oder der Ringrichter auf TKO entscheidet.

Mein Tipp, schau dir Thaiboxen & Kyokushin Karate zumindest mal im Probetraining und auf Youtube an.... schau dir überhaupt so viel Kampfkünste wie möglich in Probetrainings an.

Trainer
regelmäßiges Sparring
Kampfsportler/Ranglistenkämpfer mit denen du trainierst
Räumlichkeiten/Sandsäcke/Dummies
Erreichbarkeit
Preis

Daran kannst du dich orientieren. Was auch enorm hilft ist wenn du wen hast der mit dir gemeinsam anfägt und auf deinem Niveau/Gewichtsklasse mit dir trainieren kann.

Empfehlungen:

http://www.kickboxen.com/wien.htm (Thai-/Kick-/Box) Gyms die Ranglistenkämpfer für Turniere ausbilden
http://www.kyokushin.at/ (gutes Kyokushin Studio)

lg, Luke
Signatur von »Luke1983« There are no weak people, only people who train to be strong and those who dont.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Luke1983« (19. Januar 2011, 13:36)


Lubo ILC

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Kampfkunst: I Liq Chuan (Martial Art of Awareness)

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5

Mittwoch, 19. Januar 2011, 14:54

Zitat

Von Luke1983

Also ich bin sehr überzeugt von Vollkontakt Kampfsportarten wie:
Kyokushin Karate und Thaiboxen. Viele Kampfkünste beschränken sich
darauf Techniken zu unterrichten oder in Partnerübungen Techniken
einzustudieren und das is toll damit sie nicht in Vergessenheit geraten
und auch für körperliche Fitness, du bist der King gegen untrainierte
Wichte und auch für Kampfsport Esoteriker die glauben Feuerbälle zu
schießen und Ninjas zu sein ^^



Aber nichts wird dir jemals regelmäßige Vollkontaktkämpfe ersetzen
können. Ich bin mittlerweile schon soweit das ich sag was für Kampfkunst
du lernst ist relativ egal, wichtig ist das du deinen Kampfgeist im
Vollkontakt trainierst - das heisst für mich das auch wenn du geschlagen
wirst, auch wenn du blutest, auch wenn deine Lungen nix mehr hergeben
und dein Kreislauf anfängt aufzugeben, auch wenn du eigentlich kotzen
und dich hinlegen willst du immer noch weiterkämpfst und nur an den Sieg
denkst.

Also ich muß dir einwenig widersprechen.

Wenn man an Wettkämpfen teilnehmen will ist Karate und Thaiboxen auf jeden Fall eine gute Wahl, aber gerade Karate ist nicht wirklich realistisch. Obwohl es Vollkontakt ist gibt es keine Faustschläge zum Kopf und dadurch ist auch die Deckung oft zu niedrig. Thaiboxen ist da schon besser aber beides sind Sportarten bei denen es um Ausdauer geht, in einem echten Kampf kommt es darauf nicht an. Sobald es keine Regeln gibt wird ein Kampf oft sehr schnell entschieden.

Ich bin auch nicht der Meinung das "Kampfgeist" etwas positives ist. Es ist besser manche Situationen zu entschärfen als den "Kampfgeist" (EGO) sprechen zu lassen. Man darf nicht vergessen daß es viele hervoragende Kämpfer gibt die nicht so aussehen, und wenn man seinen Gegner unterschätz kann das zu bösen Überraschungen führen.

Abgesehen davon kann man Vollkontakt nicht sein Leben lang trainieren bzw es kommt die Zeit wo man einfach keine Lust hat sich weh zu tun. Solange man jung ist und viel überschüßige Energie hat, ist es aber ganz OK.

Trance82

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6

Mittwoch, 19. Januar 2011, 16:03

Da waren ja schon einige interessante Themen dabei die aufgegriffen wurden, danke euch :)

Wenn ihr die KK noch "einteilen" könntet, von aggressiv bis defensiv - was wäre denn die defensivst ausgerichtete KK?
Es wäre ja nie das Ziel jemanden anzugreifen, sondern einfach eintreffende Attacken einfach ins Leere laufen zu lassen oder zu blocken (wenn ich sie nicht umlenken kann).

Ich habe zB mit 2 Kampfsportarten schon schlechte erfahrungen gemacht:
Judo &
ein anscheinend brasilianischer Kampfstil, in dem der Gegner sehr dicht am Boden kämpft, auch vom sitzen aus.

Wie sind diese denn gut zu kontern?

Generell:
Es ist schön und gut wenn ich nun eine KK erlerne und dann einstudierte Attacken abblocken etc kann, oder auch solche die ich ebenfalls anwendne kann, sprich KK-interne Attacken. Nun steht mir aber jemand gegenüber, der eben zB Judo oder Boxen oder irgend etwas dazwischen gelernt hat und anwendet - dann steh ich ja quasi dumm da. Gerade Boxer sind da sicherlich nicht zu unterschätzen, muss man doch Handschützer tragen im Ring um seinen Gegenüber nicht zusehr zu verletzen - aber auf der Straße? -.-
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Lubo ILC

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7

Mittwoch, 19. Januar 2011, 16:30

Zu I Liq Chuan:

Sifu Sam Chin verlangt von allen Studenten das sie lernen nicht mit dem Ego zu aggieren (so gut wie es nur möglich ist). Er hat auch mal gesagt daß man die KK nur dann verwenden soll wenn man selbst oder die Familie in Lebensgefahr ist. Man sollte immer mit Achtsamkeit die Situation beobachten und beurteilen und sich nicht provozieren lassen. Wenn es wirklich zu einem Kampf kommt, ist ILC eine offensive KK. Dh man verwendet keine Kraft und leistet keinen Widerstand (absorbiert die gegnerische Kraft) um sich in eine bessere Position zu bringen und den Kampf schnell zu beenden. Bei einem Seminar in Moskau hat er auf die Frage, was der Unterschied zwischen einem Wettkampf und einem echten Kampf ist, gesagt: "There is no finishing move!"

Man lernt im ILC keine Techniken sondern Prinzipien! Wenn man diese versteht dann ist es egal was für eine KK der Gegner verwendet, weil die Prinzipien der Bewegung und die Möglichkeiten des Menschlichenkörper davon unabhängig sind. Aber jetzt alles darüber erleutern zu versuchen würde jeden Rahmen sprengen.

Zu deinen Erfahrungen: Du meinst wahrscheinlich brasilianisches JiuJitsu, das ist sehr effizient, vorallem wenn man mal am Boden bist.

Im Endeffekt kommt es auch auf den "Skill-Level" der jeweiligen Kämpfer an. Ein erfahrenener Kämpfer wird wohl meistens einem unerfahrerneren überlegen sein, egal um was für KK es sich handelt. Aber man kann wie gesagt viele Situationen entschärfen, und wenn man dem Gegner das Gefühl gibt daß man auf jeden Fall unterlegen ist und auf keinen Kampf aus ist, kann das auch dazu führen daß der Gegner leichtfertig angreift und dadurch einen Fehler macht.

Ich denke für dich könnten unteranderem folgende KK interessant sein: Systema, Wing Tsun, TaiChi Chuan und natürlich auch I Liq Chuan.

nuc77

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8

Mittwoch, 19. Januar 2011, 17:08

Deinen Anforderungen entsprechend gebe ich Shogun's Vorschlag - Jeet Kune Do - ebenfalls meine Stimme.
Ich trainiere es selbst nicht, habe da also keine sonstwie gearteten Interessen drin (im Gegenteil: ich bin einer von den 'rumsitzenden Brasilianern ;-) ) aber nach dem, was Du mitbringst, und dem, das Du Dir vorstellst, ist JKD am besten für Dich geeignet.

Soweit die Theorie auf dem Papier. Praktisch: geh' wie auch von anderer Seite aus angeregt zu so viel Probetraining wie Du nur irgend kannst. Egal, wie perfekt ein System für Dich passen würde, ist sinnlos, es Dir zu empfehlen, wenn es nicht in Deiner Gegend gelehrt wird, oder wenn Du mit Trainer und Trainingskultur dort überhaupt nicht zurecht kommst.

Lubo ILC

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9

Mittwoch, 19. Januar 2011, 17:30

Praktisch: geh' wie auch von anderer Seite aus angeregt zu so viel Probetraining wie Du nur irgend kannst. Egal, wie perfekt ein System für Dich passen würde, ist sinnlos, es Dir zu empfehlen, wenn es nicht in Deiner Gegend gelehrt wird, oder wenn Du mit Trainer und Trainingskultur dort überhaupt nicht zurecht kommst.
Das stimmt! :thumbup:

Wezer

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10

Mittwoch, 19. Januar 2011, 17:30

Kampfsportarten mit Protektoren finde ich äußerst unsexy - habe ich auf der Straße ja auch nicht.


hehe das hab ich schon oft gehört, diese meinung wird oft ganz schnell wieder verworfen :whistling:
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http://www.tryme-fightwear.com/

Luke1983

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11

Donnerstag, 20. Januar 2011, 00:57

hehe

Lubo du kommst mir irgendwie vor wie ein Zeuge Jehova`s nur hald mit ILC statt dem Wachturm ^^


@ Trance:

Schau dir mal den "Lethwei" Clip im Videoportal an den ich gepostet hab, das ist "Burmesisches Thaiboxen" (hoffentlich schicken sie mir für diese simple Umschreibung keine Attentäter) - So sieht das aus wenn man ohne jede Schutzausrüstung Vollkontakt kämpft - und sowas erwartet dich in etwa auf der Straße... zumindest eine Minute lang, dann geht untrainierten Leuten der Saft aus :P
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Luke1983« (20. Januar 2011, 01:25)


Shogun

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12

Donnerstag, 20. Januar 2011, 08:33

Da waren ja schon einige interessante Themen dabei die aufgegriffen wurden, danke euch :)

Wenn ihr die KK noch "einteilen" könntet, von aggressiv bis defensiv - was wäre denn die defensivst ausgerichtete KK?
Es wäre ja nie das Ziel jemanden anzugreifen, sondern einfach eintreffende Attacken einfach ins Leere laufen zu lassen oder zu blocken (wenn ich sie nicht umlenken kann).

Ich habe zB mit 2 Kampfsportarten schon schlechte erfahrungen gemacht:
Judo &
ein anscheinend brasilianischer Kampfstil, in dem der Gegner sehr dicht am Boden kämpft, auch vom sitzen aus.

Wie sind diese denn gut zu kontern?

Generell:
Es ist schön und gut wenn ich nun eine KK erlerne und dann einstudierte Attacken abblocken etc kann, oder auch solche die ich ebenfalls anwendne kann, sprich KK-interne Attacken. Nun steht mir aber jemand gegenüber, der eben zB Judo oder Boxen oder irgend etwas dazwischen gelernt hat und anwendet - dann steh ich ja quasi dumm da. Gerade Boxer sind da sicherlich nicht zu unterschätzen, muss man doch Handschützer tragen im Ring um seinen Gegenüber nicht zusehr zu verletzen - aber auf der Straße? -.-

JKD bzw. Wing Chugn sind sicherlich defensive KK, wobei es bei dir wohl JKD werden wird, wenn du dich gegen BJJ auch verteidigen möchtest. Du kannst natürlich ein MMA Studio aufsuchen nur um es dir mal anzusehen, denn die Trainieren alle Aspekte im Kampf. Wie gut das zur SV geeignet ist kann ich dir aber leider nicht sagen.

Generell möchte ich dir aber sagen, dass es kein "perfektes" System gibt. Es kommt immer auf den Mensch selber an wie gut die KK ist, und nicht umgekehrt. Und für die Straße gibt es ohnehin eine Faustregel: Einfach weitergehen, keiner hat etwas von einer Konfrontation. (Zumal du im Endeffekt sicher als der Blöde dastehst, sei es weil sie Messer etc mit haben oder einfach du einfach rechtlich das nachsehen haben wirst.)

jojo1

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Donnerstag, 20. Januar 2011, 09:40

Hi!

Was die richtige KK ist, ist sehr schwer zu beantworten. Jede hat ihre Vor bzw. Nachteile. Und, es ist nicht nur der Stil abhängig, sondern auch der Trainer bzw. die Schule.

Zum JKD: Sehr guter Stil, aber ohne wenn nahe zu treten wollen, wirst du in Wien keine Schule finden, die das auch Straßenkampftauglich unterrichtet.

Zu den chinesischen Stilen, wie ich schon mal gepostet hab sehe ich das wie folgt: Den trainierenten wird eingeredet, wie super der Stil ist und wenn man regellos kämpft, ist man fast unbesiegbar. Leider kann man das nicht probieren, denn das wäre zu gefährlich. Und besonders witzig ist, wenn sie Schläge "weiterleiten" wollen...

Zum Muay Thai: Sehr effektives Stand up System. Es ist allerdings schwer eine Schule zu finden, wo halbwegs normale Leute trainieren.

Zum MMA: Super!!! Aber auch dort ist es schwer, eine paßende Schule zu finden.

Brazilian Jiu Jitsu: Weltklasse Stil. Im 1:1 fight unglaublich effektiv. Auch ein geistiger Inhalt vorhanden. Aber, Straßenkampftauglich nur bedingt, da gegen mehrere Gegner der Boden zum Verhängnis werden kann. Natürlich ist es im Stand auch nicht ohne, gegen mehrere...

Boxen ist sicher auch nicht schlecht.

KM und der gleichen, bin ich kein Fan. Kenne mehrere die das trainiert haben und irgendwann auch den Glauben daran verloren haben. Aber ich selbst hab es nie trainiert, kann daher nicht viel sagen.

Ich stimme Luke1983 in einigen Punkten zu:
Wichtig ist die Erreichbarkeit. Wenn du 1 Std oder mehr zum Training fährst, verlierst bald die Freude daran.
Trainer ist entscheident, aber genauso die anderen Schüler, damit man sich auch wohl fühlt.
Regelmässiges Sparring: Wie soll man kämpfen lernen, wenn man nicht kämpft. Ich würde sagen, nicht unbedingt VK im Training, aber mit so wenig Regeln wie möglich.

Hoffe geholfen zu haben und niemanden zu Nahe getreten zu sein.

Lg Jojo1

Lubo ILC

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Donnerstag, 20. Januar 2011, 10:52

Zitat

Von Luke1983
Lubo du kommst mir irgendwie vor wie ein Zeuge Jehova`s nur hald mit ILC statt dem Wachturm ^^
Nichts für ungut, aber anscheinend hast du noch nie eine Straßenschlägerei erlebt, denn dann würdest du wissen wie weit du mit Karate kommst. Zum posen ist es super (Ey guckst du meine Drehkick!!!) aber sonst ... Und übrigens ist deine Einstellung falsch! Dein Kampfgeist ist nichts anderes als dein Ego und das kann dich oft fehlleiten.

Luke1983

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15

Donnerstag, 20. Januar 2011, 13:39

Diese schon fast religiös aufgezogene ILC Propaganda geht mir langsam auf den Sack ... :wayne:


Mir kommt das irgendwie echt so vor wie die Leute die an meiner Tür klopfen und mich mit farbigen Illustrationen zu ihrer total unwissenschaftlichen Wunderwelt konvertieren wollen. ILC is bestimmt ned schlechter als andere KK aber auch bestimmt nicht in der Position von oben herab jeden Thread mit Doktrin vollzustopfen bis einem schlecht wird.

Denk mal bitte drüber nach!


PS: Ich hab das Posting paarmal editiert um möglichst sachlich zu bleiben, mein Gemüt war "etwas" erhitzt :evil:
Signatur von »Luke1983« There are no weak people, only people who train to be strong and those who dont.

Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von »Luke1983« (20. Januar 2011, 14:13)


Lubo ILC

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16

Donnerstag, 20. Januar 2011, 13:52

Ha ha ha ... der fette alte Mann ... köstlich! :chinese:

Shogun

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17

Donnerstag, 20. Januar 2011, 14:49

Ich finde dieser "Disziplinen-Kampf" ist irgendwie amüsant :D Jeder ist aus unterschiedlichsten Gründen von seinem System überzeugt, darum macht er es ja. Tatsache ist, dass jeder der annimmt mit seiner KampfKunst, welche auch immer das sei, auf Bruce Lee/Steven Seagal/Chuck Norris etc. machen kann auf der Straße arg daneben liegt. Der Kampf auf der Straße folgt keinem System und schon gar nicht dem welches man selber trainiert und gewohnt ist. Und selbst wenn es jemanden als Kampfsportler gelingen sollte ein paar "Stänkerer" zu verdreschen -> Justitia sagt du bist haftbar. In dem Moment wenn eine Anzeige erstattet wird und die ermittelnde StA draufkommt, dass ihr einen Kampfsport Hintergrund habt seid ihr derjenige der am Pranger hängt.
Es ist völlig sinnlos zu behaupten Karate wäre die beste SV, oder Wing Chung oder was auch immer. Das System misst sich am Ausübenden und auf der Straße ist der "Street Fighter" genauso gut oder schlecht wie der Dan Träger einer x-beliebigen Kampfkunst.

Lubo ILC

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18

Donnerstag, 20. Januar 2011, 15:02

SO IST ES!!! :thumbup:

astrid

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19

Freitag, 21. Januar 2011, 01:36

Zum JKD: Sehr guter Stil, aber ohne wenn nahe zu treten wollen, wirst du in Wien keine Schule finden, die das auch Straßenkampftauglich unterrichtet.

Ist kein Problem. Du kannst gern Dein Riesenwissen über unseren Unterricht aus der einen Stunde, wo Du da warst ... irgendwann Anfang 2009, hier mitteilen.

Zum Threadersteller:
Ich denke, Du solltest weniger drüber nachdenken, welcher Stil perfekt ist, sondern mehrere Sachen mal ausprobieren. So findest Du am ehesten raus, was das richtige für Dich ist.

astrid

Mardegan

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Freitag, 28. Januar 2011, 14:19

kann mich da astrid nur anschliesen,

einfach so viele probetrainings wie nur irgendwie geht besuchen.du merkst dann schon selber welche KK am besten zu dir passt.
es bringt nichts zu sagen "diese KK ist die beste" wenn du dann damit überhaupt nicht klar kommst XD

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